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Editorial 2004
10 Jahre WCTAG, 1994-2004, ein Drittel meines Lebens
bisher. Jedoch, genau genommen, fing alles schon viel früher an.
Mit meinem Shifu Shen Xijing gründete ich Ende 1992 in Chenjiagou
bereits die GWRA, die deutsche Vertretung des Chen-Taijiquan aus Chenjiagou.
Diese GWRA (German Wushu Research Association) gliederten wir dann in
die von Chen Xiaowang, Shen Xijing und mir gegründeten WCTAG, als
wiederum deutsche Abteilung von Großmeister Chen Xiaowang´s
Taiji-Weltverband, mit ein. Man muss vielleicht hierbei erwähnen,
dass durch diesen Schritt der Weltverband, die WCTA, eigentlich erst
wirklich in Erscheinung getreten ist. Waren es doch vorher wahllose
Gruppen, ohne einen gemeinsamen, weltumfassenden familiären Bezug.
Seitdem ist viel geschehen. Am deutlichsten ist dieser Weltverband wohl
auf unserem Dao-Camp in Slowenien wahrzunehmen. Teilnehmer aus den unterschiedlichsten
Teilen der Erde reisen an, von den USA bis Australien. Und doch sind
sie alle eine „Familie“. Eine Taiji-Familie, eine WCTA.
Und das hier die deutsche Beteiligung dennoch am größten
ist, liegt nicht nur daran, dass ich einer der zwei Organisatoren bin.
Es liegt auch mit daran, dass Deutschland lange schon generell der größte
Mitgliedsstaat ist. Selbst Japan liegt inzwischen hinter uns.
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| teng fei - durch
gute Arbeit große Fortschritte erziehlt haben - Kalligraphie
von großmeister Cehn Xiaowang zum 10 jährigen Jubiläum |
Auch innerhalb des Landes Deutschland sieht es
rosig aus. Unser Ausbildungskonzept der WCTAG ist inzwischen bundesweit
unter dem Begriff AALL (Allgemeine Ausbildungsleitlinien) übernommen
worden und gilt als Vorraussetzung aller Taiji-Stile und Systeme in
der BRD, wollen sie von dem neugegründeten „Deutschen Dachverband
für Qigong und Taijiquan (DDQT)“ anerkannt werden. Dieser
wiederum ist der Ansprechpartner aller Behörden, Krankenkassen,
Sportvereinen und Volkshochschulen.
Wir sind daher nicht nur anerkannt, wir haben sogar hierfür die
Maßstäbe gesetzt.
Ich erinnere noch genau, wie mein erster Lehrer Sui Qingbo 1987 zu mir
sagte, ich dürfe ihn bei seiner Familie in China besuchen kommen.
Noch im selben Jahr war ich dort und es fing etwas an, was in diesem
Leben wohl zumindest für mich kein Ende mehr finden wird: Taijiquan
Made in China!!!
Doch inzwischen sind wir gereift, haben unsere eigenen Wurzeln erfahren:
Wir haben Taijiquan unverändert lassen und dennoch in unsere westliche
Kultur integrieren können. Unverfälscht. Und das, ohne Chinesen
sein zu müssen. Vor 10 Jahren in Deutschland als Kampfkunst noch
verlacht, genießen wir inzwischen mit unserem Taijiquan höchste
Anerkennung bei allen System und Stilen der deutschen Kampfkunstwelt.
Ärzte überweisen bei Bedarf ihre Patienten an unsere Ausbilder
und inzwischen Tausende von Praktizierenden erfreuen sich dem Wohlbehagen
des Chenstils. Eben dieser war vor 10 Jahren im Schatten des Yangstils
ein kleines Häufchen unbekanntes.
Ich freue mich sehr darüber, dass wir inzwischen originale Kapazitäten
und Großmeister aus der Chen-, aber auch Yang- und Wufamilie in
Deutschland haben. Taijiquan kommt aus China und wird auch immer von
dorther kommen. Aber seine großen Meister lehren inzwischen auch
hier bei uns. All mein Dank von hieraus auch an die Organisatoren der
anderen großen Familiensysteme, dass dies möglich werden
konnte. Hoffen und strengen wir uns gemeinsam an, diese große
Chance auch nutzen zu können.
Daher wie immer - zu guter Letzt - meine beliebte Ermahnung: Alle tollen
Verbandsnachrichten, alle großen Meister, sie nützen uns
nichts, wenn wir nicht eines tun: Praktizieren!!! Also: Ihr könnt
auch später weiterlesen. Raus, jetzt ist Trainingszeit!!!
Die allerbesten Wünsche und alles Liebe,
Jan
Das erste reine Push-Hands-Turnier
in Deutschland
Push-Hands oder auch Schiebende Hände genannt,
die sanfte Art, die eigenen Kräfte am Gegner zu erproben. Sanft,
solange der Gegner unterlegen ist. Trifft man jedoch, wie auf dem Turnier,
auf einen gleichwertigen oder gar besseren Gegner, ist es schnell vorbei
mit der Sanftmut. Was von außen für den Zuschauer leicht
und elegant wirkt, wenigstens beim Schieben im festen Stand, sieht für
den Ausübenden ganz anders aus. Kaum ist der Startschuss gefallen,
wird geschoben, getrickst, gezogen was das Zeug hält um eins zu
tun, zu gewinnen. Gott sei Dank sind da die Schiedsrichter, die die
ganze Sache in Balance halten und allzu erregte Gemüter wieder
besänftigen. Klar, jeder will eine gute Figur machen, als Sieger
aus dem Match hervorgehen. Und das ist oft nicht so einfach. Denn hat
beim Schieben im festen Stand der Gegner das selbe Gewicht oder ist
gar schwerer, muss schon eine gute Struktur, ein guter Zusammenhalt
im Körper vorhanden sein, um den Stress des gewinnenwollens, die
Präsenz des Gegners, der Schiedsrichter, des Freundes oder der
Freundin und auch der Zuschauer, die grad für das Gegenüber
johlen, siegreich zu überstehen. Keine leichte Sache, höchste
Anforderungen werden an den Gesamthaushalt gestellt. Am Ende kann es
nur einen geben.
Und dann wäre da noch das Huobu, die Variante mit bewegten Schritten,
die so sehr an Ringen erinnert. Steht man auf der Kampffläche von
6m Durchmesser, bekommt man jedes Kilogramm des Gegners zu spüren
und wünscht sich nicht sehnlicher als ihn 15 zu null zu schlagen
oder das die 3 min so schnell wie möglich vorbeigehen. Denn da
geht’s zu Sache, es wird geschoben, geworfen, zur richtigen Zeit
nachgeben, zur richtigen Zeit vordringen, alles in allem eine Dauerpräsenz
von Herz und Verstand. Und das wichtigste, die Kondition. Das Herz schlägt
bis zum Hals, und die Gedanken an die Zeit, die man vorm Fernseher gesessen
hat, anstatt sich aufs Turnier vorzubreiten, schießen heiß
ins Gesicht. Aber auch hier kann so mancher Kräfte mobilisieren
von denen er selbst nichts wusste und sollte es doch nicht zum ersten
Platz gereicht haben versuchen wir es weiter, vielleicht schon bald,
vielleicht aber auch erst in einem Jahr.
Und vielleicht gelingt es uns dann schon ein bisschen besser, Taiji-
Prinzipien umzusetzen. Vielleicht kann ich es mir inzwischen mehr leisten,
entspannt zu bleiben, weil bis zum nächsten Jahr eines passiert:
Wir werden besser geworden sein. Obwohl: Wenn wir alle besser geworden
sind, wird es vermutlich wieder ein gerucke und geziehe und ich werde
auch wieder Kondition brauchen. Denn bei einem Sieg ist nicht Schluss.
Ich kriege nur einige Punkte, und dann geht es weiter. Von Minute zu
Minute, von Runde zu Runde.
Claudia Mohr
Die Ergebnisse
des 1. Internationalen Push-Hands-Turnier der WCTAG vom 26. Oktober
2002
| Kinder |
Dingbu |
 |
| 1. Platz |
Philip Stotz |
Taiji-Dao |
| 2. Platz |
Lukas Heller |
Taiji-Dao |
| 3. Platz |
Ameuri Solano |
Taiji-Dao |
|

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Jugendliche |
Dingbu |
|
| 1. Platz |
Alexander Kalb |
Taiji-Dao |
| 2. Platz |
Milon Schulte |
Taiji-Dao |
| 3. Platz |
Philip Kwee |
Taiji-Dao |
| Frauen |
Dingbu |
|
| 1. Platz |
Antje Kühn |
WCTAG |
| 2. Platz |
Judith van Drooge |
Soshin-Schule, Niederlande |
| 3. Platz |
Claudia Richter |
WCTAG |
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| Frauen |
Huobu |
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| 1. Platz |
Judith van Drooge |
Soshin-Schule, Niederlande |
| Männer |
Dingbu bis
70 kg |
|
| 1. Platz |
Ralf Anlauf |
WCTAG |
| 2. Platz |
Armin Fabian |
WCTAG |
| Männer |
Huobu bis
70 kg |
|
| 1. Platz |
Ralf Anlauf |
WCTAG |
| 2. Platz |
Armin Fabian |
WCTAG |
|

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| Männer |
Dingbu bis
80 kg |
|
| 1. Platz |
Rolli Laritz |
Tao-Schule, Österreich |
| 2. Platz |
Christian Spruner von Mertz |
WCTAG |
| 3. Platz |
Frank Marquardt |
WCTAG |
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| Männer |
Huobu bis
80 kg |
|
| 1. Platz |
Rolli Laritz |
Tao-Schule, Österreich |
| 2. Platz |
Christian Spruner von Mertz |
WCTAG |
| Männer |
Huobu ab
80 kg |
|
| 1. Platz |
Rolli Laritz |
Tao-Schule, Österreich |
| 2. Platz |
Philipp Lichtenauer |
WCTAG |
| Männer |
Dingbu bis
90 kg |
|
| 1. Platz |
Oliver Bollmann |
WCTAG |
| 2. Platz |
Philipp Lichtenauer |
WCTAG |
| 3. Platz |
Piotr Ziemba |
WCTA-Polen |
| Männer |
Dingbu ab
90 kg |
|
| 1. Platz |
Sven Trepte |
WCTAG |
| 2. Platz |
Andreas Laske-Schmidt |
WCTAG |
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Schiedsrichter
- Jan Silberstorff
- Gerhard Milbrat
- Ralf zum Felde
- Bernard Haarmeyer
Prämierungen:
Über sechs Teilnehmer drei Prämierungen
Bis sechs Teilnehmer zwei Prämierungen
Bis drei Teilnehmer eine Prämierung.
Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde.
1. Deutsch-Polnisches
Taiji-Camp
Vom 3. -9. Februar 2003 findet in dem landschaftlich
wunderschön gelegenen Bergdorf Lanscorona bei Krakau
das erste deutsch-polnische Taiji-Camp der WCTAG (World Chen Taiji Association
Germany) und dem polnischen Verein für Entwicklung von Chen Taijiquan
(Polskie Towarzystwo Rozwoju Chen Taiji Quan) statt. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt
beider Staaten und wird von offizieller Seite gefördert, sodass deutsche
und polnische Teilnehmer subventioniert Taijiquan trainieren können.
Also eine äußerst positive Entwicklung,
die hoffentlich viele Nachahmer findet. Jan Silberstorff (WCTAG) wird
unterrichten und das Programm ist für Anfänger und Fortgeschrittene
gleichermaßen interessant gestaltet.
Die Kosten für eine Woche Unterricht und Unterbringung
betragen nur ca.150, - €. Allerdings gibt es nur eine begrenzte
Anzahl von Plätzen, was eine rechtzeitige Anmeldung erfordert.
Anmeldung und Infos unter:
WCTAG, Tel.: +49-40-3194224
Email: wctag@t-online.de
WCTAG goes Korea
Die WCTAG hilft bei der Gründung der WCTAK(orea)
und stellt den Ausbildungsleiter.
Nach
Polen hilft die WCTAG nun auch in Korea beim Aufbau eines professionellen
Taiji-Verbandes. Ausbilder Gerhard Milbrat, welcher selbst einige Jahre
in Korea lebte, begann schon letztes Jahr mit den Vorbereitungen. Nach
ersten Kontakten zur dortigen Taiji-Szenerie, lud er den Vorsitzenden
der koreanischen Partnerorganisation Anfang diesen Jahres nach Deutschland
ein, um ihm einen ersten Einblick in unsere Arbeit zu gewähren.
Die Begeisterung war groß und so wurden sofort erste Ausbildungswege
des Koreaners beschritten. Gerhard und seine Frau Sun Pil (Yang, Kyung-Hee)
flogen mit Großmeister Chen Xiaowang, Jan Silberstorff und Claudia
Richter nach Seoul, um aus einer Vision Realität werden zu lassen.
Sun Pil leistete viel Aufbauarbeit im Vorwege und war sozusagen Wegbereiter
in für diesen historischen Schritt. Es war für GM Chen Xiaowang
das erste Mal, koreanischen Boden zu betreten. Und so auch für
die Koreaner die erste Gelegenheit, in ihrer Heimat von ihm selbst unterrichtet
zu werden. 
Innerhalb eines perfekt organisierten Rahmenprogrammes war es dann am
26.3.2002 soweit: Die offizielle Gründung der WCTAK(orea) unter
Schirmherrschaft der WCTAG. Feierlich unterschrieb GM Chen Xiaowang
die Gründungsurkunde und mit einem offiziellem Foto und dem üblichen
Händeschütteln war es dann amtlich. Gerhard Milbrat unterschrieb
in seiner Funktion als Ausbildungsleiter der WCTAK(orea) im Auftrag
der WCTAG ebenfalls die Urkunde.Die Gründungsmitglieder der WCTAK
sind: Sun-Pil, Gerhard Milbrat, Park, Jong-Gu. Kim, Jong-Duk und Jin,
Young-Sup Mit diesem Großereignis hat Gerhard eine Menge Verantwortung
übernommen und er freut sich darüber, das sein Lehrer Jan
Silberstorff seine Hilfe und Beratung zugesagt hat. Von
nun an heisst es für Gerhard, nicht nur seine Arbeit in Deutschland,
sondern jetzt auch in Korea in ähnlicher,erfolgreicher Weise fortzuführen.
Hinzu kommen einige Projekte in Bezug zu seiner medizinischen Arbeit
im Austausch mit führenden koreanischen Heiltherapeuten. Gerhard
wird zwei Mal jährlich nach Korea fliegen um im Rahmen von Workshops
+ Privatunterricht Chen TaiJi Quan, Methoden der angewandten Kinesiologie,
Qi Gong und von ihm entwickelte therapeutische Verfahren zu unterrichten
.Im Gegenzug werden die Koreaner nach Deutschland kommen um z.B. am
WCTA(NRW) Sommercamp teilzunehmen. Desweiteren sind Lehrgänge mit
koreanischen Dozenten sowie Themen-Reisen nach Korea geplant. Somit
ist auch der WCTA als umfassender weltweiter Verband ein weiterer Staat
hinzugekommen. Er zählt jetzt rund 35 Mitgliederstaaten. Unter
der Schirmherrschaft der WCTAG stehen neben Deutschland nun mehr Polen,
Sri Lanka und Korea.
Leserzirkel
Der Leserzirkel geht in sein viertes Jahr. Hinzugekommen
zu Vorveröffentlichungen von Artikeln, News, Fotos und exklusiven
Berichten rund um Taijiquan und uns, sind Vorabinformationen aus dem
Jahresheft, Rundbriefen, neuen Versandartikeln sowie Buchausschnitte
kommender Publikationen.
Der Leserzirkel ist ein elektronisches Medium, durch das alles, was
neu auf den Tisch kommt, sofort an euch weitergeleitet wird. Ungekürzt
und nicht zensiert.
Habt Ihr einen Email-Anschluss? Anmeldung erfolgt ganz einfach
unter: jan.silberstorff@t-online.de
sowie einen jährlichen Beitrag von 13, - € auf unser Geschäftskonto.
Kündigung ebenfalls formlos und zu jeder Zeit.
So einfach und schon seit ihr direkt dran, am `heißen Draht´.
Vortragsreihe mit Jan
Silberstorff
11. Jan Hamburg Einführung und Geschichte
des Taijiquan
17. Jan Hamburg Taiji - eine Philosophie
07. März Hamburg Taijiquan und innere Energiearbeit
14. März Hamburg Taijiquan - eine Kampfkunst
Dauer: ca. 3 Stunden
Beginn: 19.00 Uhr
Kosten: 9,- € / 11,- € (Mitglieder/Nichtmitglieder)
Ort: AMD, Lange Reihe 13, Hamburg - St. Georg
Anmeldung: WCTAG, Tel.: 040-3194224
4. Internationale deutsche
Kampfkunst-Gala der WCTAG und TLAG
Wir machen wieder einen großen Abend! Wir
legen uns für Euch ins Zeug!!!
Pünktlich wie alle zwei Jahre wollen wir zum
inzwischen 4. Mal unsere beliebte Showvorführung in der Hamburger
Markthalle organisieren. Wir wollen Euch eine Auswahl der besten Kampfkunst-Meister
Deutschlands vor Augen führen. Natürlich werden auch wieder
Meister aus der VR China anwesend sein.
Von Aikodo über Shaolin bis Zazen ist alles dabei! Und natürlich
auch wieder die alte Stammbesetzung des WCTAG-Showteams!!!
Dazu gibt es wieder Entertainment mit chinesischer Live-Musik, Tanzdarbietungen,
Jonglagen und und und!!!
Eine Auflistung der einzelnen Meister, Stile und Schulen, die vorführen
werden, folgen noch.
Wann? 28. Mai, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Wo? "Hamburger Markthalle", Klosterwall 11 (Nähe Hauptbahnhof)
Weitere Informationen in der Geschäftsstelle
unter: 040-3194224
Die
WCTAG organisiert das
1. reine Pushhands-Turnier Deutschlands
| Einladung
zum 1. reinen Push-Hands-Turnier Deutschlands
der WCTAG
(World Chen Taiji Association Germany)
Offen
für alle Stilrichtungen
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| Wann:
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Samstag,
den 26.10.02 |
| Wo:
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Turnerbund Eilbek, Spielhalle,
Ritterstr. 9,
Hamburg-Wandsbek |
| Beginn:
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10.00 Uhr Hallenöffnung
10.00 - 10.30 Uhr Wiegen/Kampfrichterbesprechung
11.00 Turnierbeginn |
| Anmeldung:
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Schriftlich per Email,
Post oder Fax bis zum 10.10.2002,
sowie überweisen
der Startgebühr |
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Anmeldung
und weitere Informationen: |
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WCTAG
Rendsburgerstr.14
20359 Hamburg |
Tel./Fax: +49-40-3194224,
Email: wctag@t-online.de |
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Anmeldung
(PDF zum Download)
Am Samstag, den 26.Oktober 2002 findet in Hamburg
unter der Schirmherrschaft der WCTAG das erste Turnier ausschließlich
für Pushhands (tuishou) statt. Die Kämpfe finden unterteilt
in verschiedenen Gewichtskategorien und Geschlechter getrennt, in zwei
Kategorien statt:
1. Tuishou im festen Stand.
2. Tuishou mit erlaubter Beinarbeit
Die Regeln folgen denen der Volksrepublik China
und Taiwans.
Das Turnier ist stilunabhängig und offen für
alle Systeme. Wir freuen uns über Teilnehmer der Wu- und Yang-
und Sunstile, natürlich unser eigenen Leute, aber auch Teilnehmer
aus anderen Kungfu-Richtungen. Denn beim Pushen sind wir alle gleich:
Nur wer stehen bleibt, fällt nicht hin!
Und bitte im wahrsten Sinne des Wortes: Keine Berührungsängste!
Unbedarfte und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen!
Die qualifizierten Schiedsrichter werden sich aus allen Systemen zusammensetzen.
Anmeldungen, Regelanforderungen und Informationen
aller Art hierzu kriegt Ihr unter:
040-3194224
oder zum Download (PDF):
Anmeldung
Regelanforderungen Seite 1
Regelanforderungen Seite 2
Organisatorisches
Flyer
professionelle Detailfragen klärt Ihr bitte
unter:
0172-4326626
Start frei für das Training zur "1.
deutschen Meisterschaft im Tuishou" !
Spezialseminar mit
Ausbildungsleiter Jan Silberstorff
In diesem auch für Laien zugänglichen,
eintägigen Spezialseminar wird Ausbildungsleiter Jan Silberstorff
wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten einen tiefen philosophischen Einblick
aus der Erfahrungswelt seines Trainings gewähren.
Gemeint ist hier eine innere Reise in die Natur unseres Seins.
Zusammenhänge zwischen der inneren und äußeren Welt
unseres Selbst, sowie dessen Wiederspiegelung in Alltag, Sexualität
und Spiritualität werden aufgedeckt und besprochen. Spezielle Meditationstechniken
und Taiji-Übungen helfen beim Erfassen des Vermittelten und vervollständigen
den intensiven Prozess dieser Erfahrung.
Wann? Samstag den 15. Dezember 2001, von
14-19 Uhr
Wo? Hamburg, genauer Ort war bei Redaktionsschluss noch unklar,
Bitte bei Anmeldung erfragen.
Anmeldung unter 040-3194224
Oder 0172-4326626
Kursleitertag
mit Großmeister Chen Xiaowang
Am 20.10.2000 war es wieder soweit,
Kursleitertag mit Großmeister Chen Xiaowang in Hamburg. Da der
Großmeister auch noch Geburtstag hatte, wurde er natürlich
mit dem "Happy-Birthday"-Lied auf diesen Tag eingestimmt. Neben dem
praktischen Üben haben wir uns diesmal auch viel Zeit für
die Theorie genommen. Erfahrungen die wir im Unterricht gesammelt
haben, konnten wir so unter- und miteinander austauschen. Auch Fragen
stellen und gemachte Erfahrungen, welche die Zeit des Unterrichts
mit sich bringt, konnten wir dem Großmeister vortragen.
Mit viel Geduld und Ruhe konnte
er uns Ratschläge geben und anhand erzählten und praktischen
Beispielen Lösungen aufzeigen. So galt ein Part den Emotionen
und Gefühlen. Einige von uns berichteten, dass sie bei Teilnehmern
eine Veränderung der Gefühle während der Entspannungsphase
beobachten konnten. Die Teilnehmer wurden während des Übens
z.B. aggressiv oder traurig. Der Großmeister erklärte uns
dann, dass durch öffnen, bzw. schließen der Meridiane bestimmte
Gefühle auftreten können. Nun gilt es Korrekturen so vorzunehmen,
dass das Qi ungehindert im Körper fließen kann. Manchmal
reicht schon ein Gespräch oder das Erkennen von Problemen bei
der betroffenen Person aus.
Äußerlich zeigen sich
Blockaden auch durch eine verkrampfte Körperhaltung, die dem
Übenden oft gar nicht bewusst ist. Im praktischen Teil konnten
wir den Großmeister beobachten, wie er Teilnehmer in der Stehenden
Säule korrigierte, uns zeigte was bestimmte Korrekturen an der
einzelnen Person auslösen konnten. Mit viel Ruhe und Zeit wurde
jeder von uns korrigiert. So konnten wir durch zusehen und eigenes
erfahren viel über die Vorgehensweise von Großmeister Chen
Xiaowang lernen. Abschließend kann wieder einmal gesagt werden,
dass es ein schöner und lehrreicher Tag war.
Wir sind in unseren Bemühungen
unseren Schülern gutes Taijiquan zu vermitteln ein Stück
näher gekommen.
Birgit Berkhan
Die 19er
Form des Großmeisters Chen Xiao Wang.
Ein Wochenende in Hamburg
Ende Oktober konnte ich die von
Chen Xiaowang entwickelte 19er Form in aller Ruhe "um"-lernen. Die
19er Form ist erst 5 Jahre alt, hat sich in der Zeit aber schon verändert,
vereinfacht, vertieft.
Vielleicht liegt das aber nur an meiner Wahrnehmung. Je mehr ich über
Tai Ji erfahre, desto anders kann ich zugucken. Die 19er Form ist
eine Kombination aus verschiedenen Chen- Richtungen. Einflüsse
aus dem neuen Rahmen, dem alten Rahmen und eigene Verbindungen ergeben
eine fünfminütige Choreographie, die es in sich hat. Der
Bewegungsablauf ist für Anfänger an einem Wochenende zu
erlernen, es braucht jedoch ein ganzes Leben um sie zu perfektionieren.
Schön, daß ich dieses Stadium beobachten konnte. Die Bewegungen
und die Ausstrahlung des Großmeisters zieht alle in ihren Bann.
Sogar aus Zagreb und Belgien kamen seine Schüler nach Hamburg.
Das W der WCTAG ist berechtigt. Da Chen Xiaowang englisch spricht,
gab es keine Kommunikationsprobleme.
Zunächst wurden wir ganz akribisch in Reihen und Spalten nach
der Größe, wie ein Amphitheater aufgestellt. Die Mühe
hat sich gelohnt, denn so konnte jeder gleich gut sehen und hatte
genügend Platz. Die Form ist in vier Teile aufgespalten und die
einzelnen Figuren in leicht verdauliche Häppchen geteilt. Die
Zählweise von Chen Xiaowang ist immer gleich, was das Lernen
sehr erleichtert. Speziell, wenn die Bewegung in der Erinnerung anders
ausgesehen hatte, konnte ich neu lernen, besser verstehen.
Das übt, auf Details zu achten, nicht abzustumpfen, einen anderen
Schwerpunkt zu wählen und die Form für sich neu zu entdecken.
Der Fragenblock nach jeder Übungsreihe gibt jedem die Möglichkeit
nach Bewegungsabläufen oder bei Positionen nachzuhaken. Die Korrektur
geht auf Wunsch ("Pizza") auch tief in die Hüfte und Schultern
hinein. Chen Xiaowang schafft es, daß ich mich mit meinem Körper
beschäftige. Das Zusammenspiel der Körperteile zu synchronisieren
bringt mit Leichtigkeit und Präzision Kraft und Stärke in
die Bewegung. 5 Minuten 19er am Morgen. Der beste Start in den Tag.
Martina Dettke
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