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Editorial 2004

10 Jahre WCTAG, 1994-2004, ein Drittel meines Lebens bisher. Jedoch, genau genommen, fing alles schon viel früher an. Mit meinem Shifu Shen Xijing gründete ich Ende 1992 in Chenjiagou bereits die GWRA, die deutsche Vertretung des Chen-Taijiquan aus Chenjiagou. Diese GWRA (German Wushu Research Association) gliederten wir dann in die von Chen Xiaowang, Shen Xijing und mir gegründeten WCTAG, als wiederum deutsche Abteilung von Großmeister Chen Xiaowang´s Taiji-Weltverband, mit ein. Man muss vielleicht hierbei erwähnen, dass durch diesen Schritt der Weltverband, die WCTA, eigentlich erst wirklich in Erscheinung getreten ist. Waren es doch vorher wahllose Gruppen, ohne einen gemeinsamen, weltumfassenden familiären Bezug. Seitdem ist viel geschehen. Am deutlichsten ist dieser Weltverband wohl auf unserem Dao-Camp in Slowenien wahrzunehmen. Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde reisen an, von den USA bis Australien. Und doch sind sie alle eine „Familie“. Eine Taiji-Familie, eine WCTA. Und das hier die deutsche Beteiligung dennoch am größten ist, liegt nicht nur daran, dass ich einer der zwei Organisatoren bin. Es liegt auch mit daran, dass Deutschland lange schon generell der größte Mitgliedsstaat ist. Selbst Japan liegt inzwischen hinter uns.

teng fei - durch gute Arbeit große Fortschritte erziehlt haben - Kalligraphie von großmeister Cehn Xiaowang zum 10 jährigen Jubiläum

Auch innerhalb des Landes Deutschland sieht es rosig aus. Unser Ausbildungskonzept der WCTAG ist inzwischen bundesweit unter dem Begriff AALL (Allgemeine Ausbildungsleitlinien) übernommen worden und gilt als Vorraussetzung aller Taiji-Stile und Systeme in der BRD, wollen sie von dem neugegründeten „Deutschen Dachverband für Qigong und Taijiquan (DDQT)“ anerkannt werden. Dieser wiederum ist der Ansprechpartner aller Behörden, Krankenkassen, Sportvereinen und Volkshochschulen.
Wir sind daher nicht nur anerkannt, wir haben sogar hierfür die Maßstäbe gesetzt.
Ich erinnere noch genau, wie mein erster Lehrer Sui Qingbo 1987 zu mir sagte, ich dürfe ihn bei seiner Familie in China besuchen kommen. Noch im selben Jahr war ich dort und es fing etwas an, was in diesem Leben wohl zumindest für mich kein Ende mehr finden wird: Taijiquan Made in China!!!
Doch inzwischen sind wir gereift, haben unsere eigenen Wurzeln erfahren: Wir haben Taijiquan unverändert lassen und dennoch in unsere westliche Kultur integrieren können. Unverfälscht. Und das, ohne Chinesen sein zu müssen. Vor 10 Jahren in Deutschland als Kampfkunst noch verlacht, genießen wir inzwischen mit unserem Taijiquan höchste Anerkennung bei allen System und Stilen der deutschen Kampfkunstwelt. Ärzte überweisen bei Bedarf ihre Patienten an unsere Ausbilder und inzwischen Tausende von Praktizierenden erfreuen sich dem Wohlbehagen des Chenstils. Eben dieser war vor 10 Jahren im Schatten des Yangstils ein kleines Häufchen unbekanntes.
Ich freue mich sehr darüber, dass wir inzwischen originale Kapazitäten und Großmeister aus der Chen-, aber auch Yang- und Wufamilie in Deutschland haben. Taijiquan kommt aus China und wird auch immer von dorther kommen. Aber seine großen Meister lehren inzwischen auch hier bei uns. All mein Dank von hieraus auch an die Organisatoren der anderen großen Familiensysteme, dass dies möglich werden konnte. Hoffen und strengen wir uns gemeinsam an, diese große Chance auch nutzen zu können.
Daher wie immer - zu guter Letzt - meine beliebte Ermahnung: Alle tollen Verbandsnachrichten, alle großen Meister, sie nützen uns nichts, wenn wir nicht eines tun: Praktizieren!!! Also: Ihr könnt auch später weiterlesen. Raus, jetzt ist Trainingszeit!!!

Die allerbesten Wünsche und alles Liebe,

Jan

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Das erste reine Push-Hands-Turnier in Deutschland

Push-Hands oder auch Schiebende Hände genannt, die sanfte Art, die eigenen Kräfte am Gegner zu erproben. Sanft, solange der Gegner unterlegen ist. Trifft man jedoch, wie auf dem Turnier, auf einen gleichwertigen oder gar besseren Gegner, ist es schnell vorbei mit der Sanftmut. Was von außen für den Zuschauer leicht und elegant wirkt, wenigstens beim Schieben im festen Stand, sieht für den Ausübenden ganz anders aus. Kaum ist der Startschuss gefallen, wird geschoben, getrickst, gezogen was das Zeug hält um eins zu tun, zu gewinnen. Gott sei Dank sind da die Schiedsrichter, die die ganze Sache in Balance halten und allzu erregte Gemüter wieder besänftigen. Klar, jeder will eine gute Figur machen, als Sieger aus dem Match hervorgehen. Und das ist oft nicht so einfach. Denn hat beim Schieben im festen Stand der Gegner das selbe Gewicht oder ist gar schwerer, muss schon eine gute Struktur, ein guter Zusammenhalt im Körper vorhanden sein, um den Stress des gewinnenwollens, die Präsenz des Gegners, der Schiedsrichter, des Freundes oder der Freundin und auch der Zuschauer, die grad für das Gegenüber johlen, siegreich zu überstehen. Keine leichte Sache, höchste Anforderungen werden an den Gesamthaushalt gestellt. Am Ende kann es nur einen geben.
Und dann wäre da noch das Huobu, die Variante mit bewegten Schritten, die so sehr an Ringen erinnert. Steht man auf der Kampffläche von 6m Durchmesser, bekommt man jedes Kilogramm des Gegners zu spüren und wünscht sich nicht sehnlicher als ihn 15 zu null zu schlagen oder das die 3 min so schnell wie möglich vorbeigehen. Denn da geht’s zu Sache, es wird geschoben, geworfen, zur richtigen Zeit nachgeben, zur richtigen Zeit vordringen, alles in allem eine Dauerpräsenz von Herz und Verstand. Und das wichtigste, die Kondition. Das Herz schlägt bis zum Hals, und die Gedanken an die Zeit, die man vorm Fernseher gesessen hat, anstatt sich aufs Turnier vorzubreiten, schießen heiß ins Gesicht. Aber auch hier kann so mancher Kräfte mobilisieren von denen er selbst nichts wusste und sollte es doch nicht zum ersten Platz gereicht haben versuchen wir es weiter, vielleicht schon bald, vielleicht aber auch erst in einem Jahr.
Und vielleicht gelingt es uns dann schon ein bisschen besser, Taiji- Prinzipien umzusetzen. Vielleicht kann ich es mir inzwischen mehr leisten, entspannt zu bleiben, weil bis zum nächsten Jahr eines passiert: Wir werden besser geworden sein. Obwohl: Wenn wir alle besser geworden sind, wird es vermutlich wieder ein gerucke und geziehe und ich werde auch wieder Kondition brauchen. Denn bei einem Sieg ist nicht Schluss. Ich kriege nur einige Punkte, und dann geht es weiter. Von Minute zu Minute, von Runde zu Runde.

Claudia Mohr

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Die Ergebnisse des 1. Internationalen Push-Hands-Turnier der WCTAG vom 26. Oktober 2002

Kinder Dingbu
1. Platz Philip Stotz Taiji-Dao
2. Platz Lukas Heller Taiji-Dao
3. Platz Ameuri Solano Taiji-Dao

 

 

Jugendliche Dingbu
1. Platz Alexander Kalb Taiji-Dao
2. Platz Milon Schulte Taiji-Dao
3. Platz Philip Kwee Taiji-Dao
Frauen Dingbu
1. Platz Antje Kühn WCTAG
2. Platz Judith van Drooge Soshin-Schule, Niederlande
3. Platz Claudia Richter WCTAG

 

 

Frauen Huobu
1. Platz Judith van Drooge Soshin-Schule, Niederlande
Männer Dingbu bis 70 kg
1. Platz Ralf Anlauf WCTAG
2. Platz Armin Fabian WCTAG
Männer Huobu bis 70 kg
1. Platz Ralf Anlauf WCTAG
2. Platz Armin Fabian WCTAG

 

 

Männer Dingbu bis 80 kg
1. Platz Rolli Laritz Tao-Schule, Österreich
2. Platz Christian Spruner von Mertz WCTAG
3. Platz Frank Marquardt WCTAG

 

 

 

Männer Huobu bis 80 kg
1. Platz Rolli Laritz Tao-Schule, Österreich
2. Platz Christian Spruner von Mertz WCTAG
Männer Huobu ab 80 kg
1. Platz Rolli Laritz Tao-Schule, Österreich
2. Platz Philipp Lichtenauer WCTAG
Männer Dingbu bis 90 kg
1. Platz Oliver Bollmann WCTAG
2. Platz Philipp Lichtenauer WCTAG
3. Platz Piotr Ziemba WCTA-Polen
Männer Dingbu ab 90 kg
1. Platz Sven Trepte WCTAG
2. Platz Andreas Laske-Schmidt WCTAG
     

 

Schiedsrichter

  • Jan Silberstorff
  • Gerhard Milbrat
  • Ralf zum Felde
  • Bernard Haarmeyer

Prämierungen:
Über sechs Teilnehmer drei Prämierungen
Bis sechs Teilnehmer zwei Prämierungen
Bis drei Teilnehmer eine Prämierung.

Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde.

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1. Deutsch-Polnisches Taiji-Camp

Vom 3. -9. Februar 2003 findet in dem landschaftlich wunderschön gelegenen Bergdorf Lanscorona bei KrakauLanscorona das erste deutsch-polnische Taiji-Camp der WCTAG (World Chen Taiji Association Germany) und dem polnischen Verein für Entwicklung von Chen Taijiquan (Polskie Towarzystwo Rozwoju Chen Taiji Quan) statt. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt beider Staaten und wird von offizieller Seite gefördert, sodass deutsche und polnische Teilnehmer subventioniert Taijiquan trainieren können. Also eine äußerst positive Entwicklung, die hoffentlich viele Nachahmer findet. Jan Silberstorff (WCTAG) wird unterrichten und das Programm ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen interessant gestaltet.

Die Kosten für eine Woche Unterricht und Unterbringung betragen nur ca.150, - €. Allerdings gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen, was eine rechtzeitige Anmeldung erfordert.

Anmeldung und Infos unter:
WCTAG, Tel.: +49-40-3194224
Email: wctag@t-online.de

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WCTAG goes Korea
Die WCTAG hilft bei der Gründung der WCTAK(orea)
und stellt den Ausbildungsleiter.


Nach Polen hilft die WCTAG nun auch in Korea beim Aufbau eines professionellen Taiji-Verbandes. Ausbilder Gerhard Milbrat, welcher selbst einige Jahre in Korea lebte, begann schon letztes Jahr mit den Vorbereitungen. Nach ersten Kontakten zur dortigen Taiji-Szenerie, lud er den Vorsitzenden der koreanischen Partnerorganisation Anfang diesen Jahres nach Deutschland ein, um ihm einen ersten Einblick in unsere Arbeit zu gewähren. Die Begeisterung war groß und so wurden sofort erste Ausbildungswege des Koreaners beschritten. Gerhard und seine Frau Sun Pil (Yang, Kyung-Hee) flogen mit Großmeister Chen Xiaowang, Jan Silberstorff und Claudia Richter nach Seoul, um aus einer Vision Realität werden zu lassen. Sun Pil leistete viel Aufbauarbeit im Vorwege und war sozusagen Wegbereiter in für diesen historischen Schritt. Es war für GM Chen Xiaowang das erste Mal, koreanischen Boden zu betreten. Und so auch für die Koreaner die erste Gelegenheit, in ihrer Heimat von ihm selbst unterrichtet zu werden.
Innerhalb eines perfekt organisierten Rahmenprogrammes war es dann am 26.3.2002 soweit: Die offizielle Gründung der WCTAK(orea) unter Schirmherrschaft der WCTAG. Feierlich unterschrieb GM Chen Xiaowang die Gründungsurkunde und mit einem offiziellem Foto und dem üblichen Händeschütteln war es dann amtlich. Gerhard Milbrat unterschrieb in seiner Funktion als Ausbildungsleiter der WCTAK(orea) im Auftrag der WCTAG ebenfalls die Urkunde.Die Gründungsmitglieder der WCTAK sind: Sun-Pil, Gerhard Milbrat, Park, Jong-Gu. Kim, Jong-Duk und Jin, Young-Sup Mit diesem Großereignis hat Gerhard eine Menge Verantwortung übernommen und er freut sich darüber, das sein Lehrer Jan Silberstorff seine Hilfe und Beratung zugesagt hat. Von nun an heisst es für Gerhard, nicht nur seine Arbeit in Deutschland, sondern jetzt auch in Korea in ähnlicher,erfolgreicher Weise fortzuführen. Hinzu kommen einige Projekte in Bezug zu seiner medizinischen Arbeit im Austausch mit führenden koreanischen Heiltherapeuten. Gerhard wird zwei Mal jährlich nach Korea fliegen um im Rahmen von Workshops + Privatunterricht Chen TaiJi Quan, Methoden der angewandten Kinesiologie, Qi Gong und von ihm entwickelte therapeutische Verfahren zu unterrichten .Im Gegenzug werden die Koreaner nach Deutschland kommen um z.B. am WCTA(NRW) Sommercamp teilzunehmen. Desweiteren sind Lehrgänge mit koreanischen Dozenten sowie Themen-Reisen nach Korea geplant. Somit ist auch der WCTA als umfassender weltweiter Verband ein weiterer Staat hinzugekommen. Er zählt jetzt rund 35 Mitgliederstaaten. Unter der Schirmherrschaft der WCTAG stehen neben Deutschland nun mehr Polen, Sri Lanka und Korea.

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Leserzirkel

Der Leserzirkel geht in sein viertes Jahr. Hinzugekommen zu Vorveröffentlichungen von Artikeln, News, Fotos und exklusiven Berichten rund um Taijiquan und uns, sind Vorabinformationen aus dem Jahresheft, Rundbriefen, neuen Versandartikeln sowie Buchausschnitte kommender Publikationen.
Der Leserzirkel ist ein elektronisches Medium, durch das alles, was neu auf den Tisch kommt, sofort an euch weitergeleitet wird. Ungekürzt und nicht zensiert.
Habt Ihr einen Email-Anschluss? Anmeldung erfolgt ganz einfach
unter: jan.silberstorff@t-online.de
sowie einen jährlichen Beitrag von 13, - € auf unser Geschäftskonto.
Kündigung ebenfalls formlos und zu jeder Zeit.
So einfach und schon seit ihr direkt dran, am `heißen Draht´.

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Vortragsreihe mit Jan Silberstorff

11. Jan Hamburg Einführung und Geschichte des Taijiquan
17. Jan Hamburg Taiji - eine Philosophie
07. März Hamburg Taijiquan und innere Energiearbeit
14. März Hamburg Taijiquan - eine Kampfkunst


Dauer: ca. 3 Stunden

Beginn: 19.00 Uhr

Kosten: 9,- € / 11,- € (Mitglieder/Nichtmitglieder)

Ort: AMD, Lange Reihe 13, Hamburg - St. Georg

Anmeldung: WCTAG, Tel.: 040-3194224

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4. Internationale deutsche Kampfkunst-Gala der WCTAG und TLAG

Wir machen wieder einen großen Abend! Wir legen uns für Euch ins Zeug!!!

Pünktlich wie alle zwei Jahre wollen wir zum inzwischen 4. Mal unsere beliebte Showvorführung in der Hamburger Markthalle organisieren. Wir wollen Euch eine Auswahl der besten Kampfkunst-Meister Deutschlands vor Augen führen. Natürlich werden auch wieder Meister aus der VR China anwesend sein.
Von Aikodo über Shaolin bis Zazen ist alles dabei! Und natürlich auch wieder die alte Stammbesetzung des WCTAG-Showteams!!!
Dazu gibt es wieder Entertainment mit chinesischer Live-Musik, Tanzdarbietungen, Jonglagen und und und!!!
Eine Auflistung der einzelnen Meister, Stile und Schulen, die vorführen werden, folgen noch.

Wann? 28. Mai, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Wo? "Hamburger Markthalle", Klosterwall 11 (Nähe Hauptbahnhof)

Weitere Informationen in der Geschäftsstelle unter: 040-3194224

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Die WCTAG organisiert das
1. reine Pushhands-Turnier Deutschlands

Einladung zum 1. reinen Push-Hands-Turnier Deutschlands
der WCTAG

(World Chen Taiji Association Germany)

Offen für alle Stilrichtungen

 

Wann:

Samstag, den 26.10.02

Wo: Turnerbund Eilbek, Spielhalle,
Ritterstr. 9,
Hamburg-Wandsbek
Beginn: 10.00 Uhr Hallenöffnung
10.00 - 10.30 Uhr Wiegen/Kampfrichterbesprechung
11.00 Turnierbeginn

Anmeldung:

Schriftlich per Email, Post oder Fax bis zum 10.10.2002,
sowie überweisen der Startgebühr

 

Anmeldung und weitere Informationen:

 

 

WCTAG
Rendsburgerstr.14
20359 Hamburg

 

Tel./Fax: +49-40-3194224,
Email: wctag@t-online.de


Anmeldung
(PDF zum Download)

Am Samstag, den 26.Oktober 2002 findet in Hamburg unter der Schirmherrschaft der WCTAG das erste Turnier ausschließlich für Pushhands (tuishou) statt. Die Kämpfe finden unterteilt in verschiedenen Gewichtskategorien und Geschlechter getrennt, in zwei Kategorien statt:

1. Tuishou im festen Stand.
2. Tuishou mit erlaubter Beinarbeit

Die Regeln folgen denen der Volksrepublik China und Taiwans.

Das Turnier ist stilunabhängig und offen für alle Systeme. Wir freuen uns über Teilnehmer der Wu- und Yang- und Sunstile, natürlich unser eigenen Leute, aber auch Teilnehmer aus anderen Kungfu-Richtungen. Denn beim Pushen sind wir alle gleich: Nur wer stehen bleibt, fällt nicht hin!

Und bitte im wahrsten Sinne des Wortes: Keine Berührungsängste! Unbedarfte und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen!
Die qualifizierten Schiedsrichter werden sich aus allen Systemen zusammensetzen.

Anmeldungen, Regelanforderungen und Informationen aller Art hierzu kriegt Ihr unter:
040-3194224

oder zum Download (PDF):
Anmeldung
Regelanforderungen Seite 1
Regelanforderungen Seite 2
Organisatorisches
Flyer

professionelle Detailfragen klärt Ihr bitte unter:
0172-4326626

Start frei für das Training zur "1. deutschen Meisterschaft im Tuishou" !

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Spezialseminar mit Ausbildungsleiter Jan Silberstorff

In diesem auch für Laien zugänglichen, eintägigen Spezialseminar wird Ausbildungsleiter Jan Silberstorff wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten einen tiefen philosophischen Einblick aus der Erfahrungswelt seines Trainings gewähren.
Gemeint ist hier eine innere Reise in die Natur unseres Seins.
Zusammenhänge zwischen der inneren und äußeren Welt unseres Selbst, sowie dessen Wiederspiegelung in Alltag, Sexualität und Spiritualität werden aufgedeckt und besprochen. Spezielle Meditationstechniken und Taiji-Übungen helfen beim Erfassen des Vermittelten und vervollständigen den intensiven Prozess dieser Erfahrung.

Wann? Samstag den 15. Dezember 2001, von 14-19 Uhr
Wo? Hamburg, genauer Ort war bei Redaktionsschluss noch unklar, Bitte bei Anmeldung erfragen.
Anmeldung unter 040-3194224
Oder 0172-4326626

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Kursleitertag mit Großmeister Chen Xiaowang

Am 20.10.2000 war es wieder soweit, Kursleitertag mit Großmeister Chen Xiaowang in Hamburg. Da der Großmeister auch noch Geburtstag hatte, wurde er natürlich mit dem "Happy-Birthday"-Lied auf diesen Tag eingestimmt. Neben dem praktischen Üben haben wir uns diesmal auch viel Zeit für die Theorie genommen. Erfahrungen die wir im Unterricht gesammelt haben, konnten wir so unter- und miteinander austauschen. Auch Fragen stellen und gemachte Erfahrungen, welche die Zeit des Unterrichts mit sich bringt, konnten wir dem Großmeister vortragen.

Mit viel Geduld und Ruhe konnte er uns Ratschläge geben und anhand erzählten und praktischen Beispielen Lösungen aufzeigen. So galt ein Part den Emotionen und Gefühlen. Einige von uns berichteten, dass sie bei Teilnehmern eine Veränderung der Gefühle während der Entspannungsphase beobachten konnten. Die Teilnehmer wurden während des Übens z.B. aggressiv oder traurig. Der Großmeister erklärte uns dann, dass durch öffnen, bzw. schließen der Meridiane bestimmte Gefühle auftreten können. Nun gilt es Korrekturen so vorzunehmen, dass das Qi ungehindert im Körper fließen kann. Manchmal reicht schon ein Gespräch oder das Erkennen von Problemen bei der betroffenen Person aus.

Äußerlich zeigen sich Blockaden auch durch eine verkrampfte Körperhaltung, die dem Übenden oft gar nicht bewusst ist. Im praktischen Teil konnten wir den Großmeister beobachten, wie er Teilnehmer in der Stehenden Säule korrigierte, uns zeigte was bestimmte Korrekturen an der einzelnen Person auslösen konnten. Mit viel Ruhe und Zeit wurde jeder von uns korrigiert. So konnten wir durch zusehen und eigenes erfahren viel über die Vorgehensweise von Großmeister Chen Xiaowang lernen. Abschließend kann wieder einmal gesagt werden, dass es ein schöner und lehrreicher Tag war.

Wir sind in unseren Bemühungen unseren Schülern gutes Taijiquan zu vermitteln ein Stück näher gekommen.

Birgit Berkhan

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Die 19er Form des Großmeisters Chen Xiao Wang.
Ein Wochenende in Hamburg

Ende Oktober konnte ich die von Chen Xiaowang entwickelte 19er Form in aller Ruhe "um"-lernen. Die 19er Form ist erst 5 Jahre alt, hat sich in der Zeit aber schon verändert, vereinfacht, vertieft.

Vielleicht liegt das aber nur an meiner Wahrnehmung. Je mehr ich über Tai Ji erfahre, desto anders kann ich zugucken. Die 19er Form ist eine Kombination aus verschiedenen Chen- Richtungen. Einflüsse aus dem neuen Rahmen, dem alten Rahmen und eigene Verbindungen ergeben eine fünfminütige Choreographie, die es in sich hat. Der Bewegungsablauf ist für Anfänger an einem Wochenende zu erlernen, es braucht jedoch ein ganzes Leben um sie zu perfektionieren.

Schön, daß ich dieses Stadium beobachten konnte. Die Bewegungen und die Ausstrahlung des Großmeisters zieht alle in ihren Bann. Sogar aus Zagreb und Belgien kamen seine Schüler nach Hamburg. Das W der WCTAG ist berechtigt. Da Chen Xiaowang englisch spricht, gab es keine Kommunikationsprobleme.

Zunächst wurden wir ganz akribisch in Reihen und Spalten nach der Größe, wie ein Amphitheater aufgestellt. Die Mühe hat sich gelohnt, denn so konnte jeder gleich gut sehen und hatte genügend Platz. Die Form ist in vier Teile aufgespalten und die einzelnen Figuren in leicht verdauliche Häppchen geteilt. Die Zählweise von Chen Xiaowang ist immer gleich, was das Lernen sehr erleichtert. Speziell, wenn die Bewegung in der Erinnerung anders ausgesehen hatte, konnte ich neu lernen, besser verstehen.

Das übt, auf Details zu achten, nicht abzustumpfen, einen anderen Schwerpunkt zu wählen und die Form für sich neu zu entdecken. Der Fragenblock nach jeder Übungsreihe gibt jedem die Möglichkeit nach Bewegungsabläufen oder bei Positionen nachzuhaken. Die Korrektur geht auf Wunsch ("Pizza") auch tief in die Hüfte und Schultern hinein. Chen Xiaowang schafft es, daß ich mich mit meinem Körper beschäftige. Das Zusammenspiel der Körperteile zu synchronisieren bringt mit Leichtigkeit und Präzision Kraft und Stärke in die Bewegung. 5 Minuten 19er am Morgen. Der beste Start in den Tag.
Martina Dettke


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