Häufig
gestellte Fragen: Informationen (FAQ) "Alle die in der WCTAG
lernen, sind Mitglieder. Ist ja klar, gibt es denn dadurch
auch Vergünstigungen
oder wird was billiger?" Jede Menge! Schaut doch einfach mal in die
kleingedruckten Geschäftsbedingungen. Ihr
werdet sehen, wie Kleingedrucktes auch ganz groß sein kann!
2010
2009
(Für die Übersicht bitte hier klicken)
2008
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2007
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2006
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Sie möchten Mitglied werden?
Hiermit können Sie Mitglied der WCTAG
werden, hier versteckt sich der Aufnahmeantrag
(Membership Form )
zum download!
Bitte drucken Sie ihn sich zu Hause aus, lesen Sie ihn
sorgfälltig durch und füllen Sie ihn aus.
Dann brauchen Sie ihn uns nur noch an oben genannte Adresse zu schicken.
Sollten Sie Fragen haben stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.
Vielen Dank.
Die
Vorteile für unsere Mitglieder
- Zugehörigkeit zu der Taiji- Familie von Großmeister Chen Xiaowang
- offizielle Anerkennung als Berufsausbildung
- 10, - € Rabatt auf jeden Seminartag der Lehrkräfte
- 5, - € Rabatt auf jede Privatstunde der Lehrkräfte
- 3, - € Rabatt auf jeden Wochenkurs pro Monat
- ca. 10% Rabatt auf alle Versandartikel
- 100, - € Rabatt bei der Chinareise
- Bis zu 50. - € Rabatt auf den Trainingscamps
- Rabatte bei allen Vorträgen, Turnieren, Showvorführungen etc.
- Mitgliedschaft in der IAMTJQA, der Taiji- Dachorganisation in Chenjiagou
- Übergeordnete Mitgliedschaft im „Netzwerk für Taijiquan und Qigong
- Übergeordnete Mitgliedschaft der „Tai Chi Chuan Federation Europe, TCFE“
- Volle Anerkennung des „Deutschen Dachverband für Qigong und Taijiquan (DDQT)“ und entsprechende Zertifizierungsberechtigung
- Uneingeschränkter Zugang zu dem kompletten Wissen der Chen-Familie
- Mitgliedschaft und Rabatte im TKV (Traditioneller Kung Fu Verband)
Die Mitgliedschaft innerhalb der WCTAG ist die Grundvoraussetzung für das qualifizierte und uneingeschränkte Lernen des klassischen Taijiquan nach Großmeister Chen Xiaowang. Der offizielle Beginn der Ausbildung ist das
Eintrittsdatum auf dem Mitgliedsausweis.
Noch mehr Infos finden Sie in den Geschäftsbedingungen unten auf dieser Seite.
TAIJI-KURSE IN UNSEREM MEDITATIONSZENTRUM
LEWELLE IN SRI LANKA
Unser Kursleiter Mahesha Kodikara eröffnete
2009 seine ersten offiziellen Taiji-Kurse
in unserem Meditations-Zentrum Lewelle
in der Nähe von Kandy. Regelmäßig an
drei Abenden pro Woche kann hier unter
fachmännischer Anleitung nun auch Chen
Taijiquan erlernt und geübt werden.
Für
Interessierte stehen im Berghang des Tempels
Einsiedeleien für besonders intensive
Trainingsretreats zur Verfügung. Mahesha
ist einer der bekanntesten Yoga-Lehrer Sri
Lankas und kommt jährlich zur Fortbildung
bei Jan und GM Chen Xiaowang nach Hamburg.
In dieser Zeit gibt er auch Unterricht
für Yoga. Näheres hierüber erfahrt ihr im
WCTAG-Büro!

GRÜNDUNG VON TAIJI-TEMPELN
IN DEUTSCHLAND
Bereits vor drei Jahren keimte die Idee in
Jan, innerhalb des Taijiquan eine Variante
zu entwickeln, die den Menschen zwar in
seinem gesellschaftlichen Leben belassen
kann, ihm ansonsten jedoch die Möglichkeit
gibt, an den Vorzügen eines Mönch/
und Nonnenlebens, wie es in anderen Traditionen
gelebt wird, zu partizipieren. In
der letztendlich verwirklichten Vision soll
neben einer Laienverwirklichung auch eine
vollständig ordinierte Vision eines echten
Taiji-Mönches/Nonne stehen.
Um diese Vision langsam und Schritt für
Schritt in die Tat umzusetzen, beginnen wir
dieses Jahr im Herbst mit der Eröffnung
zweier Taiji-Tempel, einer unter der Leitung
von Jan in Hamburg und ein anderer unter
der Leitung seines Schülers Mirko Lorenz
in Berlin. Taiji ist in seiner Natur neutral.
Es ist ein spiritueller Weg, aber keine Religion.
Stark vom Daoismus, aber auch vom
Buddhismus und Konfuzianismus geprägt,
ist es dennoch eigenständig geblieben.
Als
Westler wollen wir diese Eigenständigkeit
erhalten, aber auch unsere westlichen spirituell-
religiösen Wurzeln nicht vergessen.
Damit eröffnen wir uns philosophische,
spirituelle und interreligiöse Möglichkeiten,
durch die jeder seinen persönlichen
Bedürfnissen und seinem jetzigen Zustand
gerecht wird. Wir arbeiten mit allen spirituellen
Strömungen und Religionen auf der
Welt in befruchtender Weise zusammen.
Wir wollen so der Weltgemeinde innerhalb
des Taijiquan auch auf spiritueller und religiöser
Ebene gerecht werden.
Mehr Informationen
zu dem Berliner Tempel findet ihr
hier auf der Seite, mehr zu dem Hamburger Tempel
erfahrt ihr ab Sommer 2010 zuerst im
Lesezirkel und dann über unseren Verteiler
und unsere Homepage www.wctag.de
ORA ET PUGNA -
DAS „TAICHI-KLOSTER-BERLIN“
Ab Herbst 2010 wird der erste Berliner
Taiji-Tempel unter der Schirmherrschaft
der WCTAG eröffnen. Der Taiji-Tempel
ist ein Ort, der spirituelles Leben und
Alltag verbindet. Im „Taichi-Kloster-Berlin“
möchten wir Menschen die Möglichkeit
geben, durch kontinuierliche Körperschulung
und Innenschau sich selbst
besser kennenzulernen und sich zu verwirklichen.
Grundlage unserer Arbeit ist
das neutrale System der Kampf- und
Bewegungskunst Taijiquan sowie interkulturelle
Elemente aus dem Daoismus,
dem Buddhismus und dem Christentum.
Unser Ziel ist es, einen Ort der Kontinuität
und Ruhe zu schaffen, der den eigenen
Fortschritt inmitten von Schnelllebigkeit
und Ablenkung optimal fördert. Die Inspiration
für mein Vorhaben kommt aus der
eigenen wertvollen Erfahrung eines Klosteraufenthaltes
in der VR China, sowie
meiner jetzt schon 12-jährigen Praxis in
verschiedenen Meditationsformen, Körperarbeit
und der Kampfkunst.
Ein langsames
Wiederentdecken meiner christlichen
Wurzeln und unsere reichhaltige Klostertradition
in Europa, sowie vieler Gespräche
mit Jan führten dann vergangenes Jahr zu
dem Entschluss, Schritt für Schritt einen
Taiji-Tempel aufzubauen, der sich längerfristig
zu einem Taiji-Kloster entfalten soll.
Im Taiji-Tempel kann man gemeinsam trainieren,
beten und meditieren, eine Taijiquan
Ausbildung machen und erforschen,
was hinter den Äußerlichkeiten unserer
allgemeinverbindlichen Wirklichkeit für ein
wahres Geschenk versteckt ist. Das „Taichi-
Kloster-Berlin“ soll sich als ein Ort von Lebensqualität
und Wissen entwickeln. Langfristig
ist eine alltagstauglichen Variante
des Klosterdasein inmitten von Schnelllebigkeit
und ständiger Veränderung unser
Ziel. Es geht mir um das Fördern des Einfachen
und um das Bewahren und Neugestalten
der klösterlichen Traditionen. Das „Taichi-Kloster-Berlin“ ist ein Gründungsbestandteil
des WCTAG Projektes, welches
sich zum Ziel gesetzt hat, einen neuen Status
für den praktizierenden Kampfkünstler
zu schaffen, der ihn nicht zu Abkehr und
Entsagung des Weltlichen zwingt. Eine Alternative,
die auch im Alltag gelebt wird
und bestehen kann, aber trotzdem ein religiöses
Bewusstsein fördert und wachsen
lässt.
Zum Alltag im Taiji-Tempel gehört das Taijiquan
Training, Meditation und Seminare
die den spirituellen Austausch fördern und
bereichern.
Das Erforschen und Entdecken unserer
christlichen Wurzeln und das Einbinden
unserer Leibhaftigkeit, unseres
Körpers, auf sinnvolle Weise durch das
Taijiquan-Training ist mir ein persönliches
Anliegen, das ich gerne mit interessierten
Menschen teilen möchte.
Mehr Informationen zu dem Berliner Tempel
werden in Zukunft unter
www.taichi-kloster.de
zu finden sein oder direkt bei mir unter
Tel. 0178-6623769.
Mirko Lorenz
WEITERE 20. GENERATION IN DEUTSCHLAND!
Nach Gerhard Milbrat und seiner Frau Sun Pill Yang Milbrat im Jahre 2007 ist nun auch Ingolf
Peters von GM Chen Xiaowang zu seinem Schüler in der 20. Generation erhoben worden. Die
offizielle Zeremonie fand im März 2009 in Chenjiagou statt. Gleichzeitig wurde Ingolf aufgrund
seines Angagements im Kalligraphie-Projekt für Chenjiagou zu dessen Ehrenbürger ernannt.
Wir freuen uns über so viel Anerkennung unseres Verbandes und seiner Lehrkräfte, denen hier
ein großer und persönlicher Dank ausgesprochen werden soll und fühlen uns auf unserem Weg
sehr bestätigt!
WENN GROSSMEISTER SICH TREFFEN
Wenn sich zwei Großmeister unterschiedlicher
Kampfstile treffen, dann treffen
Jahrzehnte, manchmal halbe Jahrhunderte
oder mehr Training aufeinander.
Dann kann jede falsche Bewegung zum
Unglück werden und das bloße Blinzeln
führt zum Tod. Wenn sich ihre Hände berühren,
dann spüren Umstehende, wie die
Erde bebt und wenn sich ihre Blicke kreuzen,
dann gefriert die Luft zwischen ihnen.
Hier stehen sich Tradition und Ehre gegenüber
und von Können und Ruf hängt das
SchicksalzahlloserSchülerundderenRufab.
Wenn sich zwei Großmeister treffen und
es kommt zum Kampf, dann wird das kein
kurzes Unterfangen und ihr Kampf wird
eine Spur der Zerstörung hinterlassen.
Noch Jahre später wird in Erzählungen und
Geschichten von diesem Aufeinandertreffen
die Rede sein,
jede Seite wird ihre Version haben,
zahllose Zeitzeugen werden
sich zu Wort melden, um
sich im Ruhm dieses Kampfes
zu sonnen. Und weil ein solches
Aufeinandertreffen diese
verheerende Folgen haben
kann, findet es nur sehr selten
statt.
Und doch geschah es aber an
einen ruhigen Montagabend
im November 2008, dass Großmeister
Keith R. Kernspecht,
Cheftrainer der EWTO und der
höchstgraduierte Nicht-Chinese
des Leung Ting WingTsuns, Ehrenprofessor
für Kampfkunst und weithin als der
Vater des WingTsuns in Europa bekannt,
und Großmeister Chen Xiao Wang, Familienoberhaupt
der Chen-Familie und direkter
Nachfahre des Begründers des Taijiquans
und Vertreter seiner Familie in der
19. Generation, Staatsschatz Chinas und
einer der so genannten 4 Buddhawächter
des Chen Taijiquan sowie einer der besten
Kalligrafen des Reichs der Mitte, in einem
kleinen aber feinem Restaurant auf
St. Pauli in Hamburg zusammen trafen.
Begleitet zum einen von Frau und Tochter
und zum anderen von seinem Meisterschüler
Jan Silberstorff traten sich die Großmeister
gegenüber.
Doch statt todbringender Techniken trafen
zunächst die Höflichkeiten bei der idealen
Platzwahl aufeinander. Nach mehreren Anläufen
war bald die beste Lösung gefunden.
Danach das selbe Prozedere bei den
Getränken. Einfacher wurde es bereits bei
der Wahl des Essens.
Die Wartezeit auf das Essen wurde durch
den Austausch von Büchern und deren
Signierung verkürzt. Übersetzt durch Jan
Silberstorff entspann sich langsam ein Gespräch
der Großmeister und näherte sich
vorsichtig dem Thema Kampfkunst. Nach
dem Essen mit ausgiebigem Nachtisch gab
es allerdings kein Halten mehr. Großmeister
Kernspecht, mitten in der Fertigstellung
seiner Habilitation, stellte neugierig diverse
Fragen und sah sich durch Großmeister
Chen in seinen Meinungen bestätigt, dass
Taijiquan und WingTsun in der Wurzel den
selben Prinzipien folgen und lediglich über
die Jahrhunderte sich in unterschiedliche
Richtungen entwickelt haben.
Heute, so waren sich die beiden Experten
einig, sprächen beide Künste vordergründig
ein unterschiedliches Publikum an -
trotz letztlich ähnlicher Prinzipien. Ebenso
stimmten beide überein, dass sich dem
Meister sehr hohe Fertigkeiten offenbaren.
Vorausgesetzt, es wird mit Beständigkeit
und Hingabe unter fachkundiger Anleitung
trainiert.
Und so saßen sie beieinander in unvoreingenommener
Eintracht und gegenseitigem
Verständnis als Beispiel für Verständigung
und Austausch zwischen unterschiedlichen
Kampfkünsten. Keine todbringenden Techniken
wurden ausgetauscht, keine Beleidigungen
ausgesprochen. Keiner versuchte,
den anderen von der eigenen Überlegenheit
zu überzeugen. Dem Wirt blieb sein
Restaurant unbeschadet erhalten und am
Ende hatte niemand außer der Anwesenden
von diesem Zusammentreffen Notiz
genommen. Für den Aussenstehenden
saßen dort lediglich zwei Männer, angeregt
ins Gespräch vertieft, ab und an von herzlichem
Lachen geschüttelt. So wie es sein
sollte, wenn Großmeister sich treffen.
Frank Aichlseder
Stilübergreifendes Pushhands-Treffen für Frauen
31.05 – 01.06.2008 in Karlsruhe
Die Sonne steht hoch über dem Sandplatz, eine Platanespendet ein wenig Schatten. Unsere Füße wirbeln bei jedem Schritt Staub auf. Konzentrierte Gesichter, hin und wieder ein Lachen. Es ist heiß am letzten Maiwochenende in Karlsruhe, und wir sind bei einer echten Premiere dabei:
dem 1. stilübergreifenden Pushhands-Treffen für Frauen in Deutschland, organisiert von den WCTAG-Lehrerinnen Sasa Krauter und Almut Schmitz.
„Jetzt verprügeln wir uns so richtig“, sagt Sonja Schillo, die einen Workshop leitet, und lächelt. „Allerdings ohne einander zu berühren und alles in Zeitlupe.“ Zwei von uns steigen in den „Ring“ und erproben sich im Zeitlupenkampf.
Das schöne Wetter erlaubt es, einen Teil der Workshops im nahen Grünstreifen abzuhalten, was die staunende Aufmerksamkeit vieler Passanten erregt.
Die Frauenkampfkunstschule In Nae e.V. stellt gerne ihre Räume und Anlagen für das Seminar zur Verfügung. Ein ganzes Wochenende trainieren rund 40 Frauen in verschiedenen Workshops, die von Referentinnen aus der Schweiz, Österreich, Großbritannien und Deutschland fachkundig angeleitet werden. Es finden immer zwei Workshops parallel statt, und es ist möglich, bei fast jeder Referentin einmal dabei zu sein.
Gabriele Laritz unterrichtet in drei Schulen in Österreich und hat internationale Wettkampferfahrung im Yang-Stil, die in ihre Übungen mit einfließt. Wenn wir schließlich am Boden liegen, haben wir gelernt, dass wir genau dorthin wollten, und sie uns nur dabei geholfen hat.
Bei Cornelia Gruber üben wir „Auf festem Boden stehen“ und mit ihm eine ganz enge Beziehung aufzunehmen. Sie unterrichtet in ihrer eigenen Schule in der Schweiz. 
Aus Großbritannien kommt Imelda Maguire. Mit „Energie und Leichtigkeit“ und britischem Humor schiebt sie uns aus der Struktur. Zwischen den Workshops entspannen wir uns bei ihren Meditationsübungen.
Deutschland ist durch Almut Schmitz und Sonja Schillo, die für die erkrankte Angela Menzel eingesprungen ist, vertreten.
Almut kann auf viele Turniererfolge zurückblicken und ist uns als Lehrerin der WCTAG bestens bekannt. Mit Almut beobachten wir unser Verhalten in verschiedenen Situationen und üben „Xin und Yi – Herz und Verstand verbinden“. Bei ihr gibt es Gelegenheit mal so richtig auf die Pratze zu hauen.
Sonja unterrichtet in ihrer gemeinsamen Schule mit Angela Menzel in Göttingen. Sie lässt uns mit Spiel und Spaß aus dem Improvisationstheater und der Clownerie einen Blick auf unsere dunkle Seite werfen, um mit ihr „Kämpfen und die spielerische Geisteshaltung“ zu nähren.
Am Samstag Abend erfahren wir in einem Vortrag der Heilpraktikerin Christa Hertweck über Traditionelle Chinesische Medizin, wie wir durch Stimulierung verschiedener Akupunkturpunkte „dem Fluss beim Fließen helfen“ können und nehmen auch viele nützliche Tipps zur Förderung und Erhaltung unserer Gesundheit mit.
Die Teilnehmerinnen, die aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland angereist sind, gehören verschiedenen Stilrichtungen an und finden es interessant, Aspekte anderer Stile kennenzulernenund sich untereinander auszutauschen. Unter ihnen sind sowohl Anfängerinnen, als auch „alte Häsinnen“, die selbst lehren, und viele Anregungen für das eigene Unterrichten mit nach Hause nehmen.
In der abschließenden Gesprächsrunde haben wir Gelegenheit über unsere Erfahrungen zu sprechen und Fragen zu stellen. Warum das Treffen nur für Frauen ist? Vielleicht stellen wir andere Fragen, setzen uns anders mit dem Thema Kampf und Gewalt auseinander, üben und hinterfragen anders, wenn wir unter uns sind. Vielleicht macht es uns aber auch nur Spaß einmal unter uns zu sein.
Einen Wunsch haben wir müden, aber zufriedenen Teilnehmerinnen am Ende des Seminars: „Wann findet das 2. stilübergreifende Pushhands-Treffen für Frauen in Deutschland statt?“ – „So, wie die Dinge stehen, nächstes Jahr“, stellen Sasa und Almut in Aussicht.
Tempelpark
Die Entstehung der Tempelparkidee
Im Jahr 2000 führte ich mit Jan viele Gespräche über meine weiterführenden Trainingsmöglichkeiten. Damals wohnte ich noch in Dortmund und war mit meinem Studium so gut wie fertig. Der nächste Lebensabschnitt stand also bevor und damit auch die Entscheidung, wohin es zum ausgiebigen Taijiquan Training gehen sollte. Zur Auswahl standen Chenjiagou, der legendäre Ursprungsort des Chenstyle Taijiquan in China und Sydney, der Wohnort von Yingjun, dem Sohn von Großmeister Chen Xiaowang in Australien. Entschieden habe ich dann allerdings, mit Jan in Hamburg zu trainieren. Es folgte eine intensive, anstrengende, teilweise einsame, freudige, langweilige und lehrreiche Zeit im Hamburger Wohlerspark. Die Jahreszeiten vergingen und ich hatte das Gefühl, ein konstanter Punkt im Park zu sein, um den sich alles dreht. Der Park begann an eine Oase der Ruhe und Harmonie mitten in Hamburg zu sein, ein Ort des eignen Trainings und der kurzen, aber täglichen Unterweisung von Jan in allen Bereichen des Taijiquan. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt entstand die Idee des Tempelparks.
Der Tempelpark öffnete seine Pforten
Von gelegentlichen Besuchern abgesehen trainierte ich bis dahin weitgehend alleine oder mit Jan. Doch nach einiger Zeit hatte sich scheinbar herumgesprochen, dass es in Hamburg einen Park gab, in dem man sich ungestört dem Training widmen konnte. Die Folge waren nicht mehr nur vereinzelte Besucher, sondern Menschen, die, ähnlich wie ich es getan hatte, nach Hamburg zogen, um das Taijiquan für einen Zeitraum (wie lange der auch immer sein mochte) zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen.
Der Tempelpark wird offiziell
Immer da, wo mehrere Menschen zusammenkommen, können bestimmte Normen und Regeln das Miteinander fördern und im optimalen Fall die Individualität unterstützen. Waren es vorher wenige Eingeweihte, die sich im Park aufhielten,sind es nun oft auch Menschen, die für eine Woche oder einen Monat ihr Training in den Park verlegen. Um eine reibungslose Integration zu erreichen, wurden von Jan Richtlinien zum Üben und Lernen im Tempelpark erdacht. Der Tempelpark wurde offiziell, sowohl mit Zeiten des Schweigens und des in sich gekehrten Trainings,als auch mit Zeiten des Lernens und des Austausches beim täglichen Gruppentraining.
Der Tempelpark im Wandel
Jan bezeichnete einmal den Tempelpark als sein (im kleinen) wichtigstes Projekt. Ich möchte mich dem gerne anschließen. Wir haben hier in Hamburg eine Möglichkeit geschaffen, alleine, gemeinsam, mit und ohne Unterricht in Ruhe das Taiji in unser Leben einfließen zu lassen. Der Hauptgrund der Entstehung des Tempelparks liegt wohl in der Anziehungskraft von Jan als Taijiquan Lehrer und seiner Art, Inhalte zu vermitteln, die weit darüber hinausgehen. Doch auch die Struktur des Parkes, die klaren Regeln und der tägliche Unterricht haben zum Erfolg des Parkkonzepts beigetragen.
Mittlerweile hat Jan viele große Projekte, um die er sich weltweit bemüht. Habe ich vorher Jan in Ausnahmefällen als Lehrer für den Parkunterricht vertreten, ist es nun zur Regel geworden, dass der Unterricht von mir gestaltet wird. Jan wird allerdings weiterhin für monatliche Kurzseminare in Hamburg zur Verfügung stehen.
Der Tempelpark ist also im Wandel, ohne dabei etwas von seiner ursprünglichen Idee zu verlieren.
Unterricht im Tempelpark
Um den Unterricht im Tempelpark weiterhin auf hohem Niveau zu halten, habe ich mich entschlossen, auch hier das gesamte Chenstyle System anzubieten. Ähnlich wie in meinen Dortmunder Seminaren gibt es ab jetzt vorher festgelegte Schwerpunkte und Themengebiete, die im Parkunterricht vermittelt werden. Außenstehende haben so die Möglichkeit, für spezielle Schwerpunkte des Taijiquan nach Hamburg zu kommen. Innerhalb dieser Schwerpunkte gibt es allerdings noch genügend Freiraum, um auf spezielle Fragestellungen oder Unterrichtswünsche einzugehen. Es ist zwar Kleingruppenunterricht, den ich aber so individuell wie möglich gestalten möchte (weitere Informationen und der genaue monatliche Inhaltsplan für den Parkunterricht unter www.chenstyle .de).
Frank Marquardt
Neu im Ausbildungsprogramm:
Die Doppelstreitkolbenform (陈氏太极双锏)
Die Doppelstreitkolbenform des Chen Taijiquan (陈氏太极双锏) gehört zu den traditionellen Formen unseres Systems und wurde letztes Jahr in das Ausbilder-Prüfungsprogramm der WCTAG mit aufgenommen. Anbei hierzu eine kleine Einführung von Meister Chen Zhiqiang, der diese recht vergessene Form überarbeitet hat und wieder mehr in das Bewusstsein der Übenden versucht zu bringen, sowie eine Auflistung der einzelnen Figuren und ihrer Namen:
陈氏太极双锏
Die Doppelstreitkolbenform des Chen Taijiquan
太极双锏是陈氏太极套路中的双器械之一,双锏多以打、压、砸、挡、戳等锏法为主,
同时结合陈氏太极拳功法,编出来的双锏套路。此套路对练习太极拳的功架,
周身协调一致有很好的帮助,同时也可以加强攻防意识。由于对身法的要求较高,
所以要想练好此套路,必须有较好的拳术功架方可习练。
Die Bewegungen der Doppelstreitkolbenform bestehen hauptsächlich aus schlagenden, drückenden, stampfenden, blockierenden und stechenden Techniken. Sie wurde auf der Grundlage des Taijiquan entwickelt. Die Form hilft die generellen Strukturen des Taijiquan, als auch die Koordination des gesamten Körpers zu verbessern. Es kann die bewusste Fähigkeit von Angriffstechniken erhöhen. Aufgrund ihrer hohen Anforderung von Körperkoordination, ist es angeraten, die Form erst nach einem recht guten Level der Faustformen zu erlernen.
(von Chen Zhiqiang, übersetzt von Jan Silberstorff)
陈氏太极双锏套路名称
Doppelstreitkolbenform des Chen Taijiquan
Lesezirkel
Jans Lesezirkel ist zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution geworden. Die Teilnehmer
sind immer vor allen anderen über das Neuste vom Neusten informiert. Hinzugekommen zu den
Vorveröffentlichungen von Artikeln, News, Fotos und exklusiven Berichten rund um Taijiquan und
uns, sind Vorabinformationen aus dem Jahresheft, Rundbriefen, neuen Versandartikeln sowie
Buchausschnitte kommender Publikationen. Der Lesezirkel ist ein elektronisches Medium, durch das
alles, was neu auf den Tisch kommt, sofort an euch weitergeleitet wird. Ungekürzt und unzensiert.
Anmeldung erfolgt unter:
jan.silberstorff@t-online.de
Kosten:
13, - € Euro pro Jahr, Kündigung jederzeit möglich.
Die
Vorteile für unsere Mitglieder
- Zugehörigkeit zu der Taiji- Familie von Großmeister Chen Xiaowang
- offizielle Anerkennung als Berufsausbildung
- 10, - € Rabatt auf jeden Seminartag der Lehrkräfte
- 5, - € Rabatt auf jede Privatstunde der Lehrkräfte
- 3, - € Rabatt auf jeden Wochenkurs pro Monat
- ca. 10% Rabatt auf alle Versandartikel
- 100, - € Rabatt bei der Chinareise
- Bis zu 50. - € Rabatt auf den Trainingscamps
- Rabatte bei allen Vorträgen, Turnieren, Showvorführungen etc.
- Mitgliedschaft in der IAMTJQA, der Taiji- Dachorganisation in Chenjiagou
- Übergeordnete Mitgliedschaft im „Netzwerk für Taijiquan und Qigong
- Übergeordnete Mitgliedschaft der „Tai Chi Chuan Federation Europe, TCFE“
- Volle Anerkennung des „Deutschen Dachverband für Qigong und Taijiquan (DDQT)“ und entsprechende Zertifizierungsberechtigung
- Uneingeschränkter Zugang zu dem kompletten Wissen der Chen-Familie
- Mitgliedschaft und Rabatte im TKV (Traditioneller Kung Fu Verband)
Die Mitgliedschaft innerhalb der WCTAG ist die Grundvoraussetzung für das qualifizierte und uneingeschränkte Lernen des klassischen Taijiquan nach Großmeister Chen Xiaowang.
Unser Informationszentrum in Hamburg
Seit vielen Jahren nun schon existiert in Hamburg das WCTAG-Informationszentrum. Aufgabe dieses 86 qm großen Treffpunktes ist neben der Unterbringung von Park-Trainierenden oder Seminarteilnehmern die Bereitstellung einer umfassenden Video- und Bibliothek zu allen Themen rund um Taijiquan, Kampfkunst, Religionen und Philosophien. In der ständig erweiterten Sammlung soll zu allen Themen diesbezüglich weitreichend informiert werden können. Bequeme Sitzgelegenheiten, Abspielgeräte, ein Stillarbeitsraum, ein Trainingsraum sowie sanitäre Einrichtungen wie Toilette, Dusche und Wohnküche schaffen die Grundlage, hier ernsthaft studieren und praktizieren zu können.
Den Parkteilnehmern bietet das Zentrum die Vervollständigung des trainingsreichen Tages am Abend durch Theorie in Wort und Bild.
Finanziert wird das Zentrum durch Sponsoren, sowie Spenden in Form von 5, - Euro für eine Tagesbesuchskarte (nur nach Absprache) und 10, - Euro mit Übernachtung.
Buch- und Videospenden oder Leihgaben (gerne auch Abspielgeräte) sind immer gerne gesehen.
Weitere Infos:
wctag@t-online.de; Tel./Fax: +49-40-3194224.
Der
Tempelpark lädt ein
Der von Jan Silberstorff vor einigen Jahren
gegründete Tempelpark öffnet sein Tor für „Profis
und Amateure“. Früher war das tägliche Schweigetraining
bis 16 Uhr mit anschließendem Unterricht von Jan für Personen
gedacht, die ihr Leben ausschließlich dem Taijiquan widmen
wollen und daher eine besonders intensive Ausbildung suchen. Die
Erfahrung hat gezeigt, dass auch Personen, die dies nur vorübergehend
in Anspruch nehmen wollen oder nur einen Teil des Tages hier verbringen
wollen, diesen Ablauf nicht nur nicht behindern, vielmehr sogar befruchten.
Daher sind alle eingeladen, die für eine lange oder auch kurze
Zeit, ganz/halbtägig oder auch nur stundenweise von diesem Projekt
profitieren wollen. Als Unterkunft wird das angegliederte Informationszentrum
angeboten, in dem der Trainingstag durch das theoretische Studium
in Wort und Bild durch die umfangreiche Video- und Bibliothek in
entsprechender Gemeinschaft konstruktiv ausklingen kann.
Weitere Infos: jan.silberstorff@t-online.de
Einfach mal woanders wohnen...

Statt in Heilbronn oder Stuttgart mal in China
wohnen?
Kein Problem. Die gemeinsame Wohnung von Jan und Shen Xijing in Xian
steht zur Untermiete frei. Nahe westlich der alten Kaiserstadt Xian
gelegen ist der Louguantai-Tempel in dem Laotse sein Daodejing hinterließ,
gleich östlich die Terrakotta-Armee, und mitten in der Wohnung
eine chinesische Familie, deren Gastfreundschaft zu längeren
Aufenthalten einlädt. Ideal für das Kennenlernen der Kultur
und Sprache! Ein eigener Wohnungsschlüssel, China erwartet Dich.
Weitere Infos:
jan.silberstorff@t-online.de
Erstes
stilübergreifendes Pushands-Treffen
nur für Frauen
vom 31. Mai – 1. Juni 2008
Almut Schmitz und Sasa Krauter organisieren
im Namen der WCTAG ein stilübergreifendes Pushhands-Treffen
für Frauen in Karlsruhe.
Neben Seminaren, die Anregung geben sollen für das eigene Üben
bzw. Unterrichten, wird ein Austausch und gemeinsames Ausprobieren
im Vordergrund stehen.
Weitere Infos und Anmeldung unter:
www.sasakrauter.de
Neuerscheinung:
Das Buch „Schiebende
Hände“
von Jan Silberstorff erscheint noch dieses Jahr
In der zweiten Hälfte dieses Jahres erscheint
bei Lotus Press die Fortsetzung des Buches „Chen“ mit
dem Titel: „Schiebende Hände“. In diesem Buch geht
Jan detailiert und umfassend auf alles ein, was es zum Thema der
Partnerübungen des Taijiquan zu sagen gibt. Anhand der fünf
Bereiche der Schiebenden Hände werden alle Konzepte zur Selbstverteidigung
und zum „pushhands“ sowohl in der direkten Anwendung,
als auch philosophisch aufgearbeitet für das Leben und den Alltag
im Allgemeinen beschrieben. Es ist mit weiteren Neuübersetzungen
der klassischen Schriften der Chenfamilie, einigen weiterführenden
Artikeln und umfangreichen Biographien der großen Chenstil
meister versehen. (siehe „Shop“)
Lesezirkel
Der Lesezirkel geht in sein achtes Jahr.
Hinzugekommen zu den Vorveröffentlichungen
von Artikeln, News, Fotos und exklusiven Berichten rund um Taijiquan und uns,
sind Vorabinformationen aus dem Jahresheft, Rundbriefen, neuen Versandartikeln
sowie Buchausschnitte kommender Publikationen. Der Lesezirkel ist ein elektronisches
Medium, durch das alles, was neu auf den Tisch kommt, sofort an euch weitergeleitet
wird. Ungekürzt und unzensiert.
Anmeldung erfolgt unter:
jan.silberstorff@t-online.de
Kosten:
13,
- Euro pro Jahr, Kündigung jederzeit möglich.
Erste
Ausbilderin der WCTAG
Durch eine lange
und anstrengende siebenstündige Prüfung im April 2007
unter Jan Silberstorff und Beisitzer Frank Marquardt, einer theoretischen
Ausarbeitung zu dem Thema der fünf Routinen der Schiebenden
Hände und einer Abschlussprüfung unter den Augen von
Großmeister Chen Xiaowang im November bestand Claudia Mohr
im letzten Jahr ihre Ausbilderprüfung auf beeindruckende Weise.
Sie ist damit die erste Frau unter bisher fünf Männern
in der Verbandsgeschichte, die sich dieser hohen Auszeichnung verdient
gemacht hat.
Das Buch
von Chen Xin endlich übersetzt!
Eines der
berühmtesten,
jedoch niemals übersetzten Klassikern des Taijiquan, das „Taijiquan
Tushuo“(„Bebilderte Abhandlung über Taijiquan“)
von Chen Xin (16. Generation) liegt erstmals dank unseres russischen
Schwesterverbandes INBI nun in englischer Sprache vor. Dieses vor
ca. 100 Jahren geschriebene Buch behandelt sehr tiefgreifend die
daoistische Alchemie und deren wichtigste Punkte, welche es beim
Ausüben der Chenform zu beachten gilt. Es gilt als eines der
tiefgründigsten Werke über das Taijiquan generell und
ist sehr schwer zu übersetzen. Es hat 730 Seiten Umfang und
ist aufgrund des besagten Übersetzungsaufwandes und der geringen
Auflage mit 80.- € zwar teuer, aber definitiv lohnenswert!
(siehe „Shop“)
Die
WCTAG als Showveranstalter
Gleich
drei Showveranstaltungen hat die WCTAG im Jahr 2007 veranstaltet.
Die professionellste und größte war sicherlich die Show „KIAI – Welt
der Kampfkünste“, die Jan Silberstorff in Zusammenarbeit
mit dem Wun Hop Kuen Do Verband e.V. unter der Leitung von Shifu
Christian Wulf in der Hamburger Markthalle veranstaltet hat. Vor
vollem Haus luden die beiden seit inzwischen mehr als 15 Jahren
befreundeten Verbände 15 Teams rund um das Thema Kampfkunst
ein. Neben original mittelalterlichem Schwertkampf in kompletter
Rüstung, Capoera und einer Kickbox-Demonstration, waren die
verschiedensten asiatischen Selbstverteidigungsarten wie Aikido,
Tae Kwon Do, Ju Jutsu und das Gottesanbeterinnen Kungfu zu sehen.
Die Gastgeber selbst fügten dem noch ihr berühmtes Dacascos-
und WCTAG Showteam bei. Jan Silberstorff wurde bei seiner Einzeldarbietung
live von der international bekannten Musikerin Li Mona auf dem
klassischen chinesischen Gu Zheng Saiteninstrument begleitet. Extra
für diese Veranstaltung eingeflogen wurden drei chinesische
Vollprofis für Taijiquan aus Chenjiagou: Meister Chen Zhiqiang
und seine zwei Schüler Chen Hui und Zhang Yanfei. Letzterer
bot mit einem Schüler von Jan Silberstorff, Armin Fabian,
einen atemberaubenden Echtkampf im Taijiquan.
Das Löwentanzteam von Shifu Frank Greinacher eröffnete
traditionell die Veranstaltung, welche Glückverheißung
dann auch den gesamten Abend anhielt und die Veranstaltung nicht
nur verletzungsfrei, sondern auch zu einem einmaligen und lehrreichen
Augenschmaus für alle Gäste werden ließ.
Bereits eine Woche zuvor hatte Gerhard Milbrat seinen „3. Asiatischen
Abend“ in dem ebenfalls gefüllten Festsaal Lüdinghausen
organisiert. Neben vieler Darbietungen im Taijiquan der WCTAG, wie
z.B. Gerhard Milbrat, Sun Pil, Marion Hövener, Thorsten Tesch
u.v.m., sowie dem Meister Chen Zhiqiang und seinen beiden Schülern,
gab es professionelles Schwertfechten aus dem Gottesanbeterinnen
Kungfu und dem Chenstil, den südlichen Stil Chow Gar, traditionelles
Thai Boxen und verschiedene koreanische und japanische Trommeldarbietungen.
Natürlich eröffnete auch hier wieder die Löwentanzgruppe
aus Gevelsberg.
Eine rein WCTAG interne Vorführung gab es unter schlichtem aber
liebevoll organisierten Rahmen unter der Leitung von Michael Schaaf
in der Halle des Polizei Sportvereins in Karlsruhe zu sehen. Auch
hier führten örtliche Teams der WCTAG, diesmal von Sasa
Krauter und Michael Schaaf vor, welche durch Einzeldarbietung von
erneut Sasa Krauter, Hermann Koffend und Jan Silberstorff ergänzt
wurden. Der zweite Teil gehörte dann ganz und gar dem chinesischen
Meister Chen Zhiqiang und seinen Schülern, die unermüdlich
45 Minuten lang all ihr Können dem begeisterten Publikum näher
brachten.
Sowohl in Hamburg als auch in Karlsruhe zeigten die Versteigerungen
zweier Waffen, welche die Chinesen mitgebracht hatten, dass solche
Events ebenfalls eine gute Möglichkeit bieten, wohltätige
Zwecke zu unterstützen. So versteigerte Jan Silberstorff ein
Schwert und eine Hellebarde von Meister Chen Zhiqiang für jeweils
250.- und 110.- Euro. Das Geld kommt dem von der WCTAG gesponserten
Wiederaufbau eines Tempelhauses zu gute, dass 50 zurzeit obdachlosen
Kindern in Sri Lanka ein Dach über dem Kopf ermöglicht.
Den Spendern Rene Schüttau, Lars Ruhnke und Reinhard Bügel
seien an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt!
Ein großes Dankeschön auch noch einmal an alle Teams,
Helfer und Zuschauer!
Als
Einsiedler auf Sri Lanka
Viele
wissen bereits, dass zu Jans inzwischen internationaler
Unterrichtstätigkeit
auch ein kleiner Tempel auf Sir Lanka gehört. Hier unterrichtet
er einige Tage lang die Mönche aus der buddhistischen Teravada-Tradition
in Taijiquan. Wenn Unterricht abgeschlossen ist, zieht er sich
für einen Monat in die dem Tempel angehörigen kleinen
Einsiedeleien weiter im Berg zurück. Hier wurde ihm von den
Mönchen ein Trainingsplatz direkt neben seine „Kuti“ (Einsiedelei)
gebaut. In den letzten Jahren absolvierte er hier ein in vollkommener
Stille und Abgeschiedenheit stattfindendes Intensivtraining. Ohne
jemanden zu sehen, ohne mit jemanden zu sprechen, mit Blick über
die Berge Sri Lankas. Das restliche Jahr haben männliche Mitglieder
der WCTAG ebenfalls die Möglichkeit sich dahin zurück
zu ziehen. Bei blauem Himmel und 25 Grad.
Unkosten:
5.- €/Tag Tempelspende, inkl.
Unterkunft, Verpflegung und medizinischer Versorgung.
Weitere Retreatmöglichkeiten in Hamburg
und Brasilien auf Anfrage.
Weitere
Infos:
jan.silberstorff@t-online.de
KIAI - Welt der Kampfkünste
10 Jahre Chen Stil Taijiquan in Karlsruhe
Am 20. / 21.04. 1996 fand das erste Seminar über
Chen-Stil Taijiquan von Jan in Karlsruhe statt.
Damals stand ein relativ kleiner Mensch mit blonder Punkfrisur in
den Räumen der Kung-Fu Schule Garski und erzählte den ca.
15 Teilnehmern etwas über Yin und Yang, Wu-Chi, Qi-Gong, Kampfkunst
und Chen Taijiquan, machte Zeichnungen und keiner wusste so recht
um was es geht und wohin es führen sollte.
Dabei warf er mit einer ungewöhnlichen Bewegung immer mal wieder
den Kopf in den Nacken, führte beide Hände von der Mitte
der Stirn zur Seite und nach hinten, so als wolle er sich die Haare
aus den Augen streichen. Aber er hatte ja ganz kurze Haare...und
einige von uns fragten sich ob das wohl eine geheime Qi-Gong Praxis
sei.
Sehr schnell merkten wir, dass dieser Mensch sehr genau wusste von
was er da redete. Und er konnte die Wirksamkeit seines Übungs-Systems
jederzeit demonstrieren, indem er jeden von uns, egal ob einen Kopf
größer oder um 20 kg schwerer, wegschubsen oder auch mehr
oder weniger sanft auf den Boden zu bringen vermochte.
Dabei war er in seiner Art mit uns zu arbeiten immer freundlich,
respektvoll und sehr geduldig. Und es hat immer großen Spaß gemacht,
obwohl es auch anstrengend war. 
In den folgenden Jahren kam Jan dann regelmäßig zu Wochenendseminaren
nach Karlsruhe und es gab einen Wochenkurs, der von einem Kursleiter
geführt wurde.
Die Schülerschaft wuchs kontinuierlich.
Inzwischen gingen aus diesem Kreis Übungsleiter, Kursleiter,
Lehrer und sogar ein Ausbilder hervor.
Das Chen-Stil Taijiquan hat sich in Karlsruhe fest etabliert. Die
Schülerschaft wächst weiter, es werden mehrere Wochenkurse
angeboten und einmal im Jahr kommt sogar der Großmeister Chen
Xiaowang für ein viertägiges Seminar.
Für viele bedeutet das eine wirkliche Bereicherung ihres Lebens.
Auch Jan kommt weiterhin im Frühjahr und Sommer und wir sind
ihm sehr dankbar dafür, dass er das Chen Taijiquan nach Karlsruhe
gebracht hat.
Aus diesem Anlass gab es beim „Jubiläumskurs“ auch
ein leckeres Essen in der Übungshalle.
Michael Schaaf und Rainer Bohnenstengel
Fotos: Jürgen Leischner
Koreaner kommen nach Deutschland zum Taiji-Unterricht
Aus Korea nach Deutschland zum Taijiquan
lernen. Es sind mittlerweile 5 Jahre vergangen, seit dem die WCTA-Korea
unter deutscher Mithilfe gegründet wurde. Jährlich zweimal
bin ich ins Land der Morgenstille gereist, um mitzuhelfen, das
Chen Taijiquan nach Chen Xiaowang, zu etablieren. Für einige
meiner Schüler ist zweimal jährlich bei
mir zu Lernen, zu wenig. Ji Jaechoul kam bereits im November 2005
nach Deutschland, um über 4 Wochen täglich mit mir zu Üben.
Begeistert kam er im Juni 2006 wieder zurück nach Deutschland,
um über 3 Monate hier zu bleiben. Passend, um gemeinsam zum
Dao-Camp in Slowenien zu reisen, kamen Sunim, ein buddhistischer
Mönch
und Yang Soehee nach Deutschland. Für zwei der koreanischen
Gäste stand anschließend
noch das WCTAG-Sommercamp in Lüdinghausen auf dem Programm.
Für mich schließt sich hier ein Kreis, ist doch mein
erster Chen Taiji-Lehrer ein Koreaner. Vor über 20 Jahren lebte
ich in Korea, um dort intensiv zu lernen und zu üben. Jetzt
kommen Interessierte aus Korea zu mir nach Deutschland, um intensiv
zu lernen und zu üben. Ein Kreis hat sich geschlossen. Ji Jaechoul
reiste nach 3 Monaten für 5 Wochen wieder nach
Hause, um erneut im November und Dezember bei mir zu lernen. Die
Teilnahme an Chen Xiaowang November-Seminaren in Hamburg und Karlsruhe
waren obligatorisch für ihn.
Für 2007 haben sich erneut
einige WCTA-Korea Mitglieder angemeldet. Zuvor fliege ich im März
2007 nach Korea, um bei Großmeister-Seminaren
mitzuhelfen.
Text: Gerhard Milbrat
Chen Xiaowang-Buch jetzt auch in koreanischer Sprache
Großmeister Chen Xiaowang-Seminartätigkeiten in Korea
2006 fanden ihren Höhepunkt in einer Veranstaltung, wobei sein
Taiji Buch „Chen Shi Taijiquan China“ in koreanischer Übersetzung
der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Viele Gäste aus den verschiedenen Taiji-Verbänden fanden
sich im Balganvit-Meditationszentrum in Seoul ein. Es wurden Ansprachen
von Verantwortlichen des Verlages und von Großmeister Chen
Xiaowang gehalten. Eine kurze Vorführung vom Großmeister
rundete den „offiziellen“ Teil der Veranstaltung ab.
Jeder hatte die Möglichkeit, „sein“ Buch von Chen
Xiaowang signieren zu lassen. (Foto: Großmeister signiert sein
Buch).
Anschließend wurde der 60. Geburtstag von Chen Xiaowang gefeiert.
Dabei durfte die Geburtstagstorte nicht fehlen.
Der koreanische Ableger der WCTA hat in kurzer Zeit neben Chen Xin´s
Klassiker nun seine 2. Übersetzungsarbeit auf den koreanischen
Markt gebracht.
Text: Gerhard Milbrat
Neue
Ausbilder in der WCTAG
Kurz vor Jahresende bestanden Ralf zum Felde,
Hermann Koffend, Kai Schlupkothen und Frank Marquardt erfolgreich
die Prüfung zum Ausbilder in der WCTAG. Die Prüfung bestand
aus drei Teilen. Einer praktischen, sieben stündigen Prüfung
unter der Leitung von Jan Silberstorff, mit Gerhard Milbrat als Beisitzender.
Aus einer schriftlichen Arbeit, die über Wochen in Heimarbeit
erstellt wurde und z.T. im Jahresheft, vollständig, aber auch
im Internet veröffentlicht wird, sowie einem einstündigen
Test unter den strengen Augen von GM Chen Xiaowang selbst.
Somit haben nun 5 Personen innerhalb der WCTAG den Ausbildergad erreicht.
Erster Ausbilder innerhalb der WCTAG wurde übrigens Gerhard
Milbrat im Jahre 2001.
Erster
Kursleiter in unserem Retreat Tempel auf Sri Lanka

Im Februar dieses Jahres findet die erste
WCTAG Kursleiterprüfung
auf Sri Lanka statt.
Der bereits in vielen Fernsehsendungen und westlichen Zeitschriften
erwähnte berühmte Yoga-Lehrer Mahesha Kodikara ist bereits
seit fünf Jahren Privatschüler von Jan Silberstorff und
tritt nun zu seiner Kursleiterprüfung an. Hiermit wäre
in unserem angegliederten Tempel auf Sri Lanka auch eine permanente
Fachkraft für das Erlernen unseres Taijiquan ansässig.
Für professionelle Schweigeretreats
vor Ort kontaktiert bitte Jan Silberstorff.
Retreat-Möglichkeit
in Sri Lanka jetzt auch für Frauen
Das Bemühen von Mahesha Kodikara, Jan Silberstorff und seinem
Lehrer der Mönch Analayo scheint Erfolg gehabt zu haben. Ab
2007 ist es im Tal des der WCTAG angegliederten Tempels in den Berges
Kandys nun auch für Frauen möglich ein Taiji ausgerichtetes
Retreat zu absolvieren. Ein dort ansässiges christliches Retreathaus
hat sich einverstanden erklärt, interessierten Frauen eine Unterkunft
und vegetarische Verpflegung innerhalb ihres Zentrums zur Verfügung
zu stellen. Hier können die Frauen alleine und im Schweigen
in wundervoller Umgebung und eingehüllt in ein schon jahrelang
bestehendes spirituelles Umfeld ungestört ihrer Meditations-
und Taijipraxis nachgehen. Für innerhalb des Retreats auftretende
seelische Schwierigkeiten steht ein Geistlicher zur Verfügung,
der aufgesucht werden kann. Im Januar dieses Jahres wird Claudia
Mohr als erste Frau der WCTAG dieses Angebot wahrnehmen und in einem
Dreiwochen-Retreat für den Verband testen.
Nähere Informationen über Jan
Silberstorff
Ab
sofort:
Die
WCTAG hat ein „neues“ Logo!
Nach
13 Jahren WCTAG wechselt unser Deutschland internes Logo auf unser
internationales Logo. Damit verfolgen wir die vom Großmeister
Chen Xiaowang angestrebte familiäre Vereinigung aller unserer
Mitgliedsländer innerhalb eines Verbandes und eines Logos.
Natürlich haben wir diese Umstellung genutzt und das Logo ein
wenig aufgepäppelt. So seht ihr im oberen chinesischen Schriftzug
wieder eine original Kalligraphieschrift des Großmeisters,
anstatt der sonst benutzten Druckschrift.
Hinter dem Verbandsnamen steht wie gewohnt wieder „Germany“ als
nationale Identität. Auch bleibt unser Verbandsname originalgetreu
erhalten.
Selbstverständlich läuft das alte Logo noch so lange weiter,
bis wirklich alles auf das neue Logo umgestellt wurde.
Für Sammler sind auch noch einige wenige alte T-Shirts mit dem
alten Logo vorrätig.
Neue Arbeitsgruppen ab 2006
vorgestellt von Jan Silberstorff
Seit Verbandsgründung 1993 ist es mir ein
ständiges Anliegen, die Tradition des Chen Taijiquan aus Chenjiagou
nach dessen Hauptvertreter, Großmeister Chen Xiaowang, zu pflegen,
zu verbreiten und auch in ihrer Vollständigkeit weiter zu entwickeln.
Dafür ist nicht nur ein umfangreiches und beständiges Training
erforderlich, sondern auch eine umfangreiche Forschungsaktivität,
verbunden mit vielen Reisen. So haben wir unser Programm von Jahr zu
Jahr nicht nur in seiner Tiefe, sondern auch in seinem Angebot immer
mehr erweitern können. Vorletztes Jahr hatten wir damit begonnen,
die Sitzmeditation wieder als festen Bestandteil des Systems zu integrieren.
Letztes Jahr kam durch die Schwertakademie der erste Schritt, eine Waffe
unseres Systems wieder in ihrer vollen Einsetzbarkeit anzubieten. Das
heißt über Grundübungen und Form bis hin zu ihrer Einsetzbarkeit
auf dem Schlachtfeld und im Duell sowie seiner speziellen, dem Schwert
eigenen Philosophie.
Meine weiteren Bestrebungen haben mich nun dahin geführt,
die im Folgenden beschriebenen Arbeitsgruppen Stück für
Stück in die Praxis umzusetzen (1):
1. Traditionelle Anwendbarkeit aller Waffen
Ab sofort sind alle unsere sechs Waffengattungen über die Formen
hinaus in allen ihren Anwendungen und Einsetzbarkeiten erlernbar. Grundlage
ist immer die eigentliche Gebrauchsherkunft einer jeden Waffe, dem Schlachtfeld.
Von hier ausgehend, werden Varianten des Duells und der Übertragung
auf heutige Alltagsgegenstände integriert.
A.
Das Schwert
Schon 2005 haben wir mit der jährlich stattfindenden “Schwertakademie“
hier die ersten Schritte getan. ´Schwert´ wird inzwischen
als komplettes System (2) innerhalb der WCTAG angeboten. In Planung
sind zusätzlich noch Schwertkämpfe als Turniervariante.
Ansprechpartner für die „Sektion Schwert“ sind Ausbilder
Gerhard Milbrat und Jan Silberstorff.
B.
Der Säbel
Auch der Säbel wird ab sofort als vollständiges System angeboten,
zunächst allerdings nur von Jan Silberstorff selbst. Jedoch ist
eine spezielle Ausbildung einer Lehrkraft in Planung, so dass der Kampfgebrauch
des Säbels wohl ab 2007 ebenfalls noch zusätzlich von einer
weiteren Lehrkraft angeboten werden kann.
C.
Die Doppelschwerter
Die Doppelschwerter, dessen Form von Chen Zhaopei kreiert wurde, werden
wie das einzelne Schwert ab sofort von Ausbilder Gerhard Milbrat und
Jan Silberstorff als vollständiges System (2) angeboten.
D.
Die Doppelsäbel
Wie beim einzelnen Säbel werden auch die Doppelsäbel vorerst
einzig von Jan Silberstorff in ihrer Anwendung unterrichtet. Ab 2007
ist aber auch hier eine weitere Ansprechperson in Planung.
E.
Der Langstock/Speer
Der Langstock/Speer geht auf Chen Wangting zurück, er entwarf auch
die berühmten Übungen der “klebenden Speere“.
Die Form setzt sich zusammen aus den Techniken `des Stockes des weißen
Affen´ und der `Lanze der sechs Harmonien´. Ansprechpartner
für die Sektion Langstock/Speer´ sind Lehrer Ralf zum Felde
und Jan Silberstorff.
F.
Die Hellebarde
Die Hellebarde geht ebenfalls zurück auf Chen Wangting, der oftmals
als “General Guan des 17. Jhd.“ benannt wurde. General Guan
gilt wohl als der berühmteste General der chinesischen Antike und
hat sich gerade durch seine Hellebarde hervorgetan. Entsprechender Respekt
wird ihm durch die Namensgebung der ersten Figur in der Hellebardenform
entgegengebracht.
Ansprechpartner für die ´Sektion Hellebarde´ sind Lehrer
Kai Schlupkothen und Jan Silberstorff.
2. Schiebende Hände für Wettkämpfe
Unter der Supervision von Jan Silberstorff
übernimmt Kursleiter Armin Fabian ab 2006 die Ausbildung und Betreuung
interessierter potentieller Wettkämpferinnen und Wettkämpfer
in den beiden Varianten des Dingbu (fester Stand) und Huobu (bewegte
Schritte).
Alle Turnier-Interessierten wenden sich daher bitte an Armin Fabian.
Für die Praxiserfahrung steht allen auch der Tempelpark zur Verfügung,
wo täglich ab 16 Uhr die Möglichkeit besteht, sich in den
beiden Disziplinen zu messen.
3.
Personenschutz durch Taijiquan
Eskortierungen von Karawanen und Personenschutz spielte in der Geschichte
der Chenfamilie lange eine große Rolle. Bereits Chen Wangting
war maßgeblich bekannt für seine Eskortierungen von Reisenden
in der Shandongprovinz. Viele der späteren Generationen waren Generäle
und Feldherren und beschützten u.a. den Landkreis Wen (zu welchem
Chenjiagou gehört) vor Banditen und Räuberbanden. Noch auf
dem Grabstein des Generals der letzten chinesischen Dynastie, der Qing,
und später dem ersten Präsidenten der Republik, Yuan Shikai,
stehen zwei Namen aus der Chenfamilie, die als seine persönliche
Leibgarde fungierten.
Diese “Tiger-and-Dragon“ Romantik soll innerhalb unserer
Tradition erhalten und gepflegt werden. Genauso aber soll die Übertragung
der Taiji-Konzepte auf heutige effektive Personen- und Werkschutzbereiche
übertragen werden. Der Bereich der Selbstverteidigung erhält
hierdurch eine weitere, höchst interessante, professionelle Erweiterung,
die auch für die Sicherheitsbranche effektiv buchbar ist.
Ansprechpartner für die `Sektion Personenschutz´ sind Kursleiter
Sven Trepte sowie Jan Silberstorff.
Unterrichtstermine für alle Sektionen sind bitte bei den entsprechenden
Ansprechpartnern persönlich zu erfragen. Es ist geplant, ab 2007
eine jede Sektion einem entsprechend ausgebildeten Lehrer/Ausbilder
vollständig zu übertragen. Jan Silberstorff wird dann nur
noch die Supervision übernehmen.
Fußnoten:
(1)
Natürlich hat nicht jeder die Zeit oder die Möglichkeit, alle
angebotenen Aspekte des Systems erlernen und praktizieren zu können.
Aber darum geht es auch gar nicht. Das Herz des Systems sind und bleiben
die Basisübungen und die erste Form Laojia Yilu. Aber genau die
Idee des Anbietens ist es, die mich treibt. Jeder soll die Möglichkeit
haben, wirklich alle Aspekte unserer wundervollen Kunst erlernen zu
können. In welchen Aspekten der Einzelne dann seinen Schwerpunkt
setzt, ist individuell verschieden. Für mich ist es wichtig, Euch
alle Inhalte anbieten zu können. Die WCTAG hat den berechtigten
Anspruch, das komplette System des Chen Taijiquan darlegen zu können.
Und ich weiß, dass mir mit unserem heutigen Angebot Möglichkeiten
geschaffen haben, die selbst in China nur sehr selten oder z.T. prinzipiell
nicht mehr vorhanden sind.
(2) innerhalb des Chen-Taijiquan
Neu in unserem
Ausbildungskonzept:
Die Stufenprüfungen
Da unser inzwischen
bundesweit anerkanntes Berufsausbildungssystem der WCTAG sich
nur an diejenigen richtet, die ein ernsthaftes Unterrichtsinteresse
zeigen und daher viele Aktive ausschließt, ist in den letzten
Jahren die Nachfrage nach einem reinen Leistungsnachweis gestiegen.
Dem wollen wir nun gerecht werden durch unser neues Konzept der Stufenprüfungen.
Die Stufenprüfungen haben abgesehen von den unterrichtsorientierten
Bereichen denselben technischen Inhalt wie die vier Ausbildungsstufen.
Der Prüfling kann sich hier auf freiwilliger Basis dem Programm
der entsprechenden Stufe stellen und hierin prüfen lassen, ohne
damit aktiv in eine Unterrichtstätigkeit einzugehen. Die Prüfung
findet gemeinsam mit den berufsorientierten Prüflingen statt, verkürzt
sich jedoch um jeweils eine Stunde (ab Lehrer zwei Stunden). Die Stufenprüfung
stellt daher keine Unterrichtszertifizierung da und ist als eine solche
auch nicht anerkannt. Allerdings kann eine bestandene Stufenprüfung
später eine entsprechend angestrebte berufsorientierte Prüfung
erheblich verkürzen, bildet aber keine Vorraussetzung hierfür.
Nach erfolgreich abgelegter Stufenprüfung
ist eine Teilnahme an Kursleiter/Lehrer/Ausbilder-Lehrgängen eintägig
an Samstagen gestattet.
Nähere Informationen in der Geschäftsstelle.
Chen Guizhen kommt wieder nach Deutschland
Wie schon einmal
vor acht Jahren lädt Jan Silberstorff dieses Jahr wieder die wohl
bekannteste Taiji-Meisterin aus Chenjiagou, Frau Chen Guizhen, nach
Deutschland ein.
Sein Hauptanliegen ist es, Euch wieder die Möglichkeit zu geben,
auch bei einer chinesischen Meisterin lernen zu können. Gerade
Frauen haben hierdurch die Möglichkeit, ihre Erfahrungen im Taijiquan
mit einer Frau auszutauschen, die ihr gesamtes Leben in Chenjiagou verbracht
hat und deren Leben dem Taijiquan gewidmet ist.
Geplant sind zwei Wochenend-Lehrgänge am 10./11.
Juni 2006. und 17./18. Juni 2006.
In den Wochentagen dazwischen besteht die Möglichkeit, bei der
Meisterin Privatstunden zu buchen.
Da der Schwerpunkt der Lehrgänge in der Begegnung mit einer Meisterin
liegt und Chen Guizhen alle Formen des Chenstils beherrscht, ist das
Thema der Wochenenden offen gehalten und steht zu Eurer freien Verfügung.
Dies bedeutet, dass ihr Euch in allen Formen oder den Partnerroutinen
von den Unterweisungen und Ratschlägen der Meisterin aus weiblicher
Sicht inspirieren lassen könnt. Für Waffenformen bringt Euch
bitte entsprechende Waffen mit.
Anmeldungen bitte bei Kursleiterin Sasa Krauter,
Tel.: 0170-2006940
Der Tempelpark in Hamburg
Der
„Tempelpark“ in Hamburg geht in sein fünftes
Jahr. Inzwischen schon weit über die Grenzen Deutschlands berühmt,
von Arte verfilmt und von Geo-Saison beschrieben, bietet er auch dieses
Jahr wieder allen ernsthaft Interessierten die Möglichkeit, Taijiquan
zum Alltag werden zu lassen.
Eine Intensivausbildung mit täglich sechs bis acht Stunden Training
plus täglichem Unterricht und der Nutzung des Informationszentrums
lässt hier in kurzer Zeit Profis entstehen.
Nähere Informationen hierzu unter jan.silberstorff@t-online.de
oder 0172-4326626
Klein-Wudang in Altona
Als das ZDF 2004
eine Dokumentation über Tai-Chi-Chuan produzierte, drehte das Team
nicht nur im Wudanggebirge und im Dorf Chenjiagou in der chinesischen
Provinz Henan, der historischen Heimat der inneren Kampfkunst. Der Autor
suchte auch den Hamburger Tai-Chi-Meister Jan Silberstorff auf, in dessen
"Tempelpark": Hier sah er den einzigen Ort in Deutschland,
wahrscheinlich in Europa, an dem Tai-Chi-Chuan so professionell und
intensiv gelehrt und betrieben wird wie in China. Im Stadtplan heißt
der "Tempelpark" Wohlerspark und ist eine Grünfläche
im Hamburger Bezirk Altona, mit alten Bäumen, Kinderspielplatz
und Sitzbänken. Verwitterte Grabsteine stehen auf den Rasenflächen
- der Park war früher Friedhof.
Ab etwa neun Uhr sieht man dort an Wochentagen Menschen in Trainingskleidern,
die langsame Bewegungen ausführen. Manchmal sind es fünf,
manchmal 20. Bis gegen 16 Uhr übt jeder für sich, es gilt
ein Schweigegebot.
"Reden lenkt ab", sagt Jan Silberstorff, eine Erkenntnis,
die er bei seinem Großmeister Chen Xiaowang und auf vielen Chinareisen
gewonnen hat. Diese Form des Lernens stammt aus dem Fernen Osten. Wer
dort ernsthaft den Weg des Tai-Chi-Chuan geht, ist damit den ganzen
Tag beschäftigt. Tai-Chi-Chuan ist dann nicht ein Ausgleich zum
Alltag, es ist Alltag. Ein Sportlehrer ist eigens von Dortmund nach
Hamburg gezogen, eine Abiturientin legt ein Jahr Tai-Chi ein, ehe sie
ihr Medizinstudium beginnt, etliche Schüler unterrichten in ihren
Städten bereits selbst und bilden sich hier jedes Jahr einige Wochen
lang weiter. Manche jobben am Wochenende, um sich das Training zu finanzieren,
oder sie haben gespart und leben einfach und bescheiden.
Für Anfänger ist der "Tempelpark" eher nicht geeignet.
Jan Silberstorff betont, dass er eine stabile und starke Motivation
erwartet und dass Grundkenntnisse wünschenswert sind. Er korrigiert
jeden Schüler täglich einige Minuten - "im Monat kommt
da ungefähr eine Privatstunde zusammen" - und stellt individuelle
Aufgaben. Die Disziplin für das stundenlange Training muss jeder
selbst aufbringen.
Artikel aus der Geo-Saison, Dezember
2005
Neues im WCTAG-Shop
Das erste Sehbuch der WCTAG:
„Die fünf Level des Gongfu im Taijiquan,
kommentiert von Jan Silberstorff“
In diesem schön gestalteten Buch (Lotus
Press) kommentiert Jan Silberstorff auf ca. 120 Seiten Level für
Level die fünf Stufen des Fortschrittes in der Praxis des Taijiquan
nach Großmeister Chen Xiaowang. Der Bezugstext ist mit eingefügt
und in einem Extrateil noch einmal im chinesischen Original dargestellt.
Das Cover ziert eine Kalligraphie von Großmeister Chen Xiaowang
selbst.
Krönend ist der dem Buch zugrunde liegende zweistündige Vortrag
von Jan Silberstorff als DVD beigefügt.
Preis: 29.- € inkl. DVD.
Zu bestellen ab April im WCTAG-Shop oder
direkt bei Lotus Press, Joachim Stuhlmacher.
Cultura martialis
Unter dem Motto „Kampf,
Kunst, Kultur“ ist letztes Jahr ein ganz herausragendes
neues Magazin der Kampfkünste erschienen. Auf hochwertigem Papier
mit hoher Fotoqualität und vielen Kunstdrucken informiert „Cultura
Martialis“ über die antiken und modernen Kampfkünste
aus aller Welt. Nicht nur die asiatischen Kampfkünste, auch die
alten Traditionen der westlichen Welt werden diesbezüglich durchleuchtet
und für den Leser tiefgründig aufbereitet. So verzichtet das
viermal im Jahr erscheinende Magazin auf eine Vielzahl von Artikeln
und beschränkt sich pro Ausgabe auf in der Regel vier Beiträge,
die auf jeweils vielen Seiten wirkliche Information bietet. Chefredakteur
und Begründer von „Cultura Martialis“ ist mein alter
Freund und Kollege Dietmar Stubenbaum, den ich zu dieser Arbeit nur
beglückwünschen kann.
Jan Silberstorff
Die Mitgliedschaft innerhalb der WCTAG ist die
Grundvorraussetzung für das qualifizierte und uneingeschränkte
Lernen des klassischen Taijiquan nach Großmeister Chen Xiaowang.
Eine neue
Adresse?
Natürlich wissen wir das ein Umzug mit viel
Arbeitsaufwand verbunden ist und dadurch vieles in Vergessenheit gerät.
Aber um Euch mit allen wichtigen Informationen versorgen zu können
benötigen auch wir Eure neue Adresse, solltet ihr eine haben.
Ihr könnt sie faxen, telefonisch durchgeben (040-3194224) oder
per Email ( wctag@t-online.de ) schicken. Auch Euer Kursleiter bzw.
Lehrer nimmt die Adresse gern entgegen und leitet sie dann an uns
weiter.
...Die WCTAG - Mitwohnzentrale...
Wer möchte Mitglieder z.B. während
eines Wochenendlehrganges kostenfrei bei sich übernachten lassen,
wer möchte selbst überall in Deutschland kostenfrei übernachten?
Meldet
und informiert Euch
Gründung „Deutscher
Dachverband für Qigong und Taijiquan (DDQT)“
Am 21.09.2003 wurde
in Göttingen der „deutsche Dachverband für Taijiquan
und Qigong Deutschland (DDQT)“ gegründet. Die WCTAG gehört
zu den insgesamt 16 Gründungsmitgliedern. Dieser für ganz
Deutschland betreffs Taijiquan und Qigong aller Systeme geltende Dachverband
repräsentiert die im gleichen Jahr auf dem Ausbildungskonzept der
WCTAG beruhenden „Allgemeinen Ausbildungs-Leitlinien“, kurz
AALL. Diese Ausbildungsleitlinien stellen den Weg seriöser Ausbildung
innerhalb des Taijiquan, unabhängig welcher Stilrichtung dar. Nach
diesem Konzept vergibt der Dachverband an entsprechend Ausgebildete
Annerkennungszertifikate. Dieser Dachverband wiederum stellt in Zukunft
den Partner aller öffentlichen Institutionen, wie Krankenkassen,
Sportvereine, Volkshochschulen etc. Es ist demnach gelungen, ein vereinheitlichtes
Ausbildungskonzept zu schaffen, dass jedes einzelne System respektiert
und dennoch zu einer übersichtlichen überprüfbaren Ausbildungsstruktur
verhilft. Durch die entsprechend vergebenen Anerkennungen ist ein erster
Schritt gelungen in Richtung Entwirrung der unübersichtlichen Taiji-Szene
und es ist für den Laien eine Möglichkeit geschaffen worden,
sich an seriöse Stellen wenden zu können.
Da dass entwickelte Ausbildungskonzept sehr nah an dem bereits seit
10 Jahren erfolgreich funktionierendem Ausbildungskonzept der WCTAG
entwickelt wurde, dürfen sich alle Lehrkräfte der WCTAG darüber
freuen, bereits jetzt vollständige Anerkennung zu erfahren. Und
dies ohne irgendetwas umstellen zu müssen! Die WCTAG ist demnach
nicht nur anerkannt, sie hat maßgeblich die Richtlinien für
die Anerkennung vorgegeben.
Die 10-jährige Organisation eines einheitlichen Taiji-Verbandes
(WCTAG) mit Rücksicht auf individuelle Interessen und Freiheiten
hat mehr als gefruchtet und so freuen wir uns mit dem Dachverband, gute
Arbeit für die seriöse Verbreitung des Taijiquan geleistet
zu haben und sehen einer gesunden, inhaltstiefen Zukunft entgegen.
Genauere Informationen zu der Anerkennung und dessen Wirkung durch den
Dachverband wird unseren Lehrkräften im Laufe des Jahres persönlich
zugesandt werden.
Was
istTaijiquan?
Taijiquan (Tai Chi Chuan) ist eine alte chinesische
Kampf- und Bewegungskunst. Sie dient der Lebenspflege, Gesundheit,
der ganzheitlichen Entwicklung von Körper und Geist sowie der
Selbstverteidigung. Sie ist meditativ und körperkräftigend,
fördert die Entfaltung der inneren Energie (Qi) und ist als
solche sowohl therapeutisch als auch kämpferisch einsetzbar.
Die Bewegungen sind sanft und fließend, voller Ausdruck, Schönheit
und Energie. Taijiquan geht in seiner Art weit über normale
Fitnessprogramme hinaus und kann durch seine essentielle Philosophie
als Lebensweg, aber auch als Hobby beschritten werden.
Sein gesundheitlicher Wert ist weltweit anerkannt, Krankenkassen übernehmen
teilweise die Unterrichtsgebühren. Als Kampfkunst folgt es den Überlieferungen
traditionellen Übungsgutes, welches gerade heute in allen Situationen
einsetzbar ist. Es ist der wohl am weitesten verbreitete Gongfu-
(Kung Fu-) Stil der Welt.
Dieses vor Jahrhunderten in der Chen-Familie entstandene System macht
sich die Philosophie von Yin und Yang, deren Wandlungsphasen sowie
der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele zu nutze. Es
verbindet Selbstverteidigungsbewegungen (Wushu) mit der Führung
der inneren Energie (Qigong) und gilt daher als innere Kampfkunst.
Da innere Energie anstelle von Muskelkraft gesetzt wird, ist Taijiquan
von jung und alt, Mann und Frau, klein und groß gleichermaßen
erfolgreich ausüb bar.
Seit Mitte des letzten Jahrhunderts wurde Taijiquan auch an Interessierte
außerhalb der Chen-Familie weitergegeben. Hieraus entwickelten
sich die verschiedensten Stile, z.B. die der Yang-, Wu-, Wuu- und
Sun-Familie. Der Chenstil ist der Ursprung aller Taiji-Familien-Systeme
und hat sich inzwischen auf der ganzen Welt verbreitet.
Taiji beschreibt den Menschen als Verbindung (Bindeglied) zwischen
Himmel und Erde und gibt ihm seinen Sinn (Dao).
Jan Silberstorff
Wozu
ist übrigens,.....
- der Mitgliedsausweis?
Erst einmal ist der Mitgliedsausweis
ein Zeugnis darüber, daß ihr Mitglied der WCTAG seid. Unser
Verband ist inzwischen der zweitgrößte Chentaiji-Verband
der Welt. Und ihr seid mit dabei.
Natürlich kann nicht
jeder jedes Mitglied kennen. So dient er euch zur Vorlage, geht es
um Seminarrabatte oder verbilligte Einkäufe in unsrem WCTAG-Shop.
Eine ganz wesentliche Bedeutung
des Ausweises ist jedoch die Ausbildung. Ab Verbandseintritt beginnt
automatisch eure offizielle Ausbildung in der WCTAG. In der Innenseite
des Ausweises werden alle Eure Akivitäten, Wochenkurse, Lehrgänge,
Privatstunden etc. festgehalten. Die Jahresmarken bezeugen die Zeitspanne
Eurer bisherigen Ausbildung. Viele haben später einmal vor, Kursleiter,
Lehrer oder gar Ausbilder zu werden. Sie ollen Taijiquan zu ihrem
Beruf machen. Natürlich gibt es hier bstimmte Richtlinien, die
von uns selbst, aber auch von den Institutionen, in denen unsere Ausbilder
später unterrichten sollen, gefordert werden. Diese Forderungen
enthalten einen hohen Qualitätsanspruch, sowie eine bestimmte
Mindestmitglieds-, d.h. Trainingsdauer, sowie das geforderte Material,
sprich die einzelnen Unterrichtsprogramme!
Der Mitgliedsausweis ist
das offizielle Zeugnis dieser Ausbildung. Er wird bei den entsprechenden
Ausbildungsprüfungen vorgelegt, um überhaupt hierzu zugelassen
werden zu können. Wie albern ist zum Beispiel der Wunsch eines
Schülers, eine Prüfung ablegen zu wollen, der im selben
Jahr erst in den Verband eingetreten ist. Unser Qualitätsanspruch
soll nicht nur nach innen, sondern auch nach außen hin für
alle ersichtlich sein.
Durch euer Können
wirkt ihr nach innen und nach außen. Auf euch selbst, eure Mitmenschen,
eure Umwelt. Dafür braucht ihr keine Ausweise oder Bescheinigungen.
Aber die institutionelle Welt möchte pro forma Ausbildungen sehen.
Unser Verband ist in ganz
Deutschland anerkannt und genießt einen guten Ruf. Daran könnt
ihr teilhaben. Nach und nach wachst ihr mit und durch den Verband.
Dies wird euch vor euch selbst, vor euren LehrerInnen, aber auch nach
außen hin als pro forma Ausbildung bestätigt. Durch euren
Mitgliedsausweis und durch die späteren Ausbildungsbescheinigungen!
Achtet also bitte auf folgende
zwei Dinge:
Erstens: Seid Mitglied
im Verband, auch wenn ihr heute meint, diese Ausbildung nicht zu brauchen.
Wißt ihr das morgen auch noch, wenn euch Taijiquan immer mehr
bedeutet?
Zweitens: Denkt daran,
euch alle Lehrgänge und Wochenkurse etc. tatsächlich eintragen
zu lassen. Denn ob ihr es mal nutzt oder nicht, die Anerkennung als
Ausbildung ist kostenlos.
Bei weiteren Fragen ruft
einfach in der Geschäftsstelle an. Wir beraten Euch gern.
Der "Tempelpark" in Geo Saison
Das Fachmagazin Geo Saison wird in ihrer Dezemberausgabe
einen Spezialbericht über Taijiquan in China sowie unseren "Tempelpark"
in Hamburg veröffentlichen.

Das deutschlandweite Reisemagazin ist über
den Fachhandel zu beziehen.
Gründung eines Informationszentrum
Die WCTAG (World Chen Xiaowang Taijiquan Association
Germany) gründete unter der Leitung von Jan Silberstorff in Hamburg
ein informatives Zentrum rund um Taijiquan.
Auf 85 Quadratmetern findet sich eine umfassende Biblio- und Videothek,
die den Anspruch hat, möglichst alle ernsthaften Schriften, Bücher,
Filme und Tonträger zum Thema parat zu haben.
Weiter ist ein Trainingsraum, ein Stillarbeitsraum, sowie eine große
Teeküche zum Klönen und Austauschen eingerichtet.
Schwerpunkt der Biblio- und Videothek ist das Taijiquan aller Stilrichtungen.
Aber es wird zudem versucht, auch zu allen anderen Kampfkünsten,
sowie spirituellen und religiösen, als auch wissenschaftlichen
Thematiken umfassend informieren zu können.
Das Material soll für alle Interessierten
vor Ort einsehbar (aus rechtlichen Gründen jedoch nicht kopier-
oder ausleihbar) sein. Eine extra gegründete Arbeitsgruppe wird
zu speziellen Themen Forschungsarbeiten erstellen und publizieren.
Des weiteren werden öffentliche Themenabende
stattfinden. Hier werden u.a. Vorträge und thematische Gespräche
gehalten, aber auch im eigens hierzu eingerichteten Kino speziell Filmraritäten
zu den Themen öffentlich vorgestellt werden.
Das Zentrum bietet auch preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten
an.
Es werden gerne alle seriösen Bücher
und Videos als Spende oder Leihgabe zur Unterstützung dieses Projektes
entgegen genommen.

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"Im
Friede zu sein heißt trotz aller Wandlung die Mitte zu
wahren"
Ren Fahrong |
Kontakt:
wctag@t-online.de Betreff:
Zentrum
Adresse:
WCTAG, Silberstorff, Rendsburger Str.
14, 20359 Hamburg
Der „Tempelpark“ kommt ins
Fernsehen
„Wir wollen einen
Film über die drei Gipfel des Taijiquan machen: 
Das Wudang Gebirge, Chenjiagou und den „Tempelpark“ in Hamburg.“
So erklang, humorvoll und fröhlich, die Stimme von Eberhard Rühle.
Er ist Fernsehregisseur und sollte im Auftrag von ZDF/Arte einen neuen Dokumentarfilm über Taijiquan drehen.
Gesagt, getan. Dreieinhalb Wochen Dreh in China, Slowenien und Hamburg
– und nun ist er fertig: Eine neue, professionelle 45-minütige
Dokumentation über den Ursprung des Taijiquan und seine Verbreitung.
„Tai Chi – eine Reise zur Quelle der Kraft“ wird im
März im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Genauer Sendetermin wird
rechtzeitig unter www.wctag.de bekannt gegeben.
Der „Tempelpark“ ist eine intensive,
ganztägige Ausbildungs- und Trainingsstätte für Taijiquan
in Hamburg unter freiem Himmel. Er wird geleitet von Jan Silberstorff.
Jeder, der bereit ist, für eine gewisse Zeit nichts anderes zu
machen als Taiji, ist willkommen.
Geschäftsbedingungen der WCTAG vom 01.01.2009
1. Mitgliedschaft in der WCTAG
Nur Mitglieder der WCTAG sind berechtigt, regelmäßig Kurse der WCTAG zu besuchen.
Es besteht die Möglichkeit einer aktiven Mitgliedschaft zu einem Jahresbeitrag von 39, - Euro und einer passiven Mitgliedschaft von 20, - Euro pro Jahr.
Die passive Mitgliedschaft ist nur für Mitglieder, die generell oder zeitweilig an keinerlei Unterrichtsaktivitäten teilnehmen.
Unsere Mitglieder erhalten folgende Vergünstigungen:
- Aufnahme in die WCTAG mit allen drin enthaltenen Rechten
- Aufnahme in die Taiji-Familie von Großmeister Chen Xiaowang
+ Anrecht auf das vollständige Wissen und Material des Chen-Taijiquan
+ Rabatte auf alle von der WCTAG organisierten Seminare
+ Rabatte auf die WCTAG - Versandartikel (Ausnahme: Fremdhersteller und Bücher)
+ Vergünstigte Wochenkurse (3.- Euro pro Monat)
+ Geschützte Preise und Rabatte bei Seminaren von Lehrkräften der WCTAG organisiert durch Fremdveranstalter
- Kostenlose Zusendung des Jahresheftes
- Lern- und teilweise Wohnmöglichkeiten in über 20 Ländern
- Regelmäßige Informationen rund um die WCTAG
+ Anerkannte Ausbildung zur WCTAG- Lehrkraft (siehe Berufsausbildung) ab Beitritt
+ Volle Anerkennung des „ Deutschen Dachverband für Qigong und Taijiquan“ (DDQT) und entsprechende Zertifizierungsberechtigung
- Passive Aufnahme in den traditionellen Kung-Fu-Verband Deutschland und dessen angeschlossene Chin Woo Athletic Association (Hauptsitz Shanghai)
- Aufnahme in die WCTA, Dachverband der WCTAG
- Aufnahme in die IAMTJQA, Dachverband Chenjiagous in der VR China
- Passive Mitgliedschaft in dem „Netzwerk für Taijiquan und Qigong“
- Passive Mitgliedschaft in der „Tai Chi Chuan Federation Europe (TCFE)“
(Die mit + versehenen Vergünstigungen gelten
nur für die aktive Mitgliedschaft)
1.1 Formalitäten
- Der Jahresbeitrag beträgt 39, - Euro und muss bis zum 15.01. eines jeden Jahres bei der WCTAG eingegangen sein. Ansonsten wird eine Mahngebühr von 3, - Euro pro Mahnschrift erhoben.
- Lehrkräften wird zusätzlich eine Gebühr von 10, - Euro/Jahr für die Veröffentlichung ihrer Kurstermine und Kontaktmöglichkeiten im Jahresheft, Internet und Bürotelefon berechnet.
- Bei Neueintritt bis zum 30.10. eines Jahres beträgt der Mitgliedsbeitrag 39, - Euro, ab dem 01.10. gilt er für das darauffolgende Jahr.
- Kündigung der Mitgliedschaft ist bis zum 30.11. für das Folgejahr jederzeit formlos möglich.
- Bei Neueintritt ist das Anmeldeformular mit einem Passfoto und dem Überweisungsbeleg zu zuschicken. Es wird angeraten einen Dauerauftrag einzurichten. Sie erhalten mit dem aktuellen Jahresheft den Mitgliedsausweis mit der Jahresmarke in den Sie jedes Seminar, Wochenkurse (1x jährlich) und Privatausbildung (ab 10 Stunden) eintragen. Der Ausweis gilt als Nachweis für Ihren Ausbildungsstand.
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