World Chen Xiaowang Taijiquan Association Germany 世界陳小旺太極拳總會

Hebel in Singapur

In Singapur hatte Herr Tan (oder Chen Shilu, den vollständigen Namen in Pinyin), ein örtlicher Meister der Shaolin Boxen Tradition, von Chen Xiaowangs Können gelesen, ebenso, dass Hebeltechniken ihn nicht halten konnten. Als Hebelexperte, der jeden, der seine Fähigkeiten ausprobieren wollte, eines besseren belehrte, wurde er natürlich neugierig und wartete auf eine Chance, diesen Taiji-Meister zu testen. Die Gelegenheit bot sich am 12. April 1987, als Chen Xiaowang (Vertreter des Taijiquan) und Shi Yongshou (Vertreter des Shaolinquan) auf Einladung der Singapore National Wushu Federation nach Singapur eingeladen wurden, um eine Wushu-Tour durchs Land zu führen. Zur Unterstützung der Tour, interviewte das lokale Fernsehen die beiden chinesischen Gäste, begleitet von Herrn Tan als offizieller Vertreter der Wushu Federation. Shi Yongshou und Chen Xiaowang zeigten eine eindrucksvolle Demonstration, das schnelle und dramatische Shaolin, ausgeglichen durch den anmutigen und weichen Auftritt des Taijiquan. Während des Interviews äußerte der Herr Tan sein Erstaunen über Chen Xiaowangs Flucht aus den Hebeln der japanischen Studenten und bat um eine Demonstration. Mit zurückhaltendem Lächeln nahm Chen Xiaowang das Stichwort auf und lud Mr. Tan ein, es auszuprobieren. Herr Tan verbog Chen Xiaowangs Arme hinter seinem Rücken und hielt ihn extrem sicher und fest. Chen Xiaowang zuckte einmal mit dem Handgelenk und befreite sich mühelos. Der 103-kg schwere Singapurmeister war erstaunt, wie leicht Chen Xiaowang seine Hebel öffnete. Um sicher zu sein, versuchte er es viermal, aber jedes Mal war die Befreiung genauso einfach wie die davor. Aufgewärmt, winkte Chen Xiaowang dann die Assistenten heran. Vier Personen hielten Chen Xiaowangs Arme - zwei auf jeder Seite. Je einer hebelte Finger und Hände, der andere Ellenbogen und Oberarm. Er wehrte sich nicht und erlaubte jeder Person, den besten Hebel zu finden. Dann gab Chen Xiaowang einen kurzen Ausbruch von Fajin aus seinen Armen und die Schüler flogen von ihm weg, teilweise stürzten sie zu Boden. Die Veranstalter waren begeistert von einer derartigen Vorführung von Kampfkunstfähigkeiten. Diese Werbung würde noch weitere Herausforderungen nach sich ziehen.