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World Chen Xiaowang Taijiquan Association Germany 世界陳小旺太極拳總會

Editorial 2012

Dieses Jahr möchte ich die Möglichkeiten meines Editorials gerne dazu nutzen, Euch für eine Idee zu begeistern für dessen Umsetzung nur ihr in der Lage seid: Kindergruppen! Unsere nun schon 17 jährige Verbandsarbeit hat zu Taiji-Gruppen prinzipiell in jeder Stadt Deutschlands geführt. Und nicht nur das, auch weltweit sind wir inzwischen sehr gut vertreten. Dies hat mich vor drei Jahren dazu bewogen, zusammen mit Ulrike Kramer innerhalb unserer Taiji-Gemeinschaft auch einen gemeinützigen Hilfsverein (WCTAG-hilft e.V.) zu gründen, um Menschen helfen zu können, die aufgrund ihres fehlenden Lebensstandarts nicht in der Lage sind, Taijiquan zu trainieren. Einen Beitrag zu leisten, dass diese Menschen eines Tages auch von den grundsätzlichen Nöten befreit sein können, so dass sie sich einer Kunst zuwenden können wie wir dem Taijiquan - dies erst macht unsere Arbeit vollständig und hebt sie aus der Einseitigkeit heraus. Unser Hilfe zielt hierbei im besonderen Masse an Kinder - ihnen eine Chance auf eine sichere Zukunft zu bereiten ist unser Auftrag. Und genau hier schwappt der Ball nun wieder zurück: Unsere nächste Aufgabe kann es sein, hier in Deutschland Taijiquan so aufzubereiten und zu vermitteln, dass gerade auch Kinder hieran partizipieren können. Wir haben inzwischen ein großes Feld Erwachsener die sich für unsere Kurse interessieren. Aber wie sieht es mit den Kindern aus? Wäre es nicht schön, genauso viele und weitgestreute Kursangebote für Kinder haben zu können? Dazu eine eigene Kinderzeitschrift? Und wäre es nicht auch ein schönes Bild, wenn Eltern und Kinder zusammen üben könnten? Diesem Zweck widme ich nicht nur unser Coverbild aus Chenjiagou von Reiner Leifried, sondern einen Schwerpunkt verschiedene Erfahrungsberichte von Tina Bylis, Almut Schmidts, Manuela Schönfeld und Imke Krüger sowie einen themenverwandten Artikel von Robert Waag. Die Verbandsabteilung WCTAG-Kids ist ja bereits gegründet worden. Nun wollen wir diese auch mit Programmen und vor allem: Kindern füllen. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass auch gerade Kindern die Wohltaten des Taijiquan besonders zu Gute kommen können.

Unter anderem nehmen oben genannten Autorinnen, deren Kontaktdaten ihr in den Lehrkräftedaten unter dem Menüpunt "Unterricht" finden könnt, gerne Eure Gedanken und Fragen auf, an einer Orientierung zur Arbeit mit Kindern wird gearbeitet.

Blicken wir nach Chenjiagou, dem Gründerdorf des Taijiquan in der VR China, so sehen wir durch die Bank weg Praktizierende von 4-90 Jahren, warum also nicht auch hier in Deutschland?

 

Freue mich auf die gemeinsame Umsetzung wieder einer neuen Vision und wünsche Euch in allen Lebenslagen alles Gute und ein schönes Jahr 2012

Jan Silberstorff